Tag Umweltschutz

Ölpest, Waldbrand, Überschwemmung

09 August, 18:23, by Green Man Tags:, ,

Wenn ich das bisherige Jahr 2010 so Revue passieren lasse, kommt mir das Grauen. Die größte Ölpest in der (bisherigen) Geschichte der Menschheit:

Von den Langzeitfolgen will ich gar nicht reden. In China geht gerade etwas ganz ähnliches ab, findet aber in den Medien kaum Beachtung. Mag vielleicht daran liegen, dass die Chinesen nicht gerade für Umweltschutz und Nachhaltigkeit bekannt sind. Der in China betriebene Raubbau an der Natur ist Grauen erregend. Aber gut, wir haben auch unseren Tagebau und sollten deswegen nicht mit dem Finger auf die Chinesen zeigen…

In Russland und Weißrussland ist gerade eine ganz andere Katastrophe am Ablaufen, Pakistan verzeichnet die schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte und in der deutsch-polnischen Grenzregion ist auch schon wieder Land unter.

Was muss eigentlich noch alles passieren, bis sich die Herren und Damen in den Chefetagen und in den Regierungsgebäuden mal auf breite Front zusammensetzen und wirklich etwas unternehmen? Ist das, was allein in diesem Jahr BISHER abgelaufen ist nicht Beweis genug dafür, dass es so nicht weiter geht?

Wir müssen nicht nur umdenken, wir müssen sofort handeln, wir alle! Es gibt keine Ausnahmen, egal, wie dick mein Konto ist und wie weit ich vom nächsten verseuchten Stück Land entfernt bin.

Bill Gates und Warren Buffet haben hier ein großes Zeichen gesetzt, dass gerade die Reichen etwas unternehmen können. Wenn die Herren und Damen hinter BP und den anderen Ölkonzernen (Vorstände wie Großaktionäre) etwas Anstand (steht im Wörterbuch, falls der Begriff unbekannt ist) hätten, dann würden sie auch einen Font aus ihrem Privatvermögen gründen und etwas für den Umweltschutz tun.Wir brauchen mehr massive private Investitionen im Milliardenbereich in nachhaltige Projekte von Wind- Solar- und Wasserenergie, bis hin zur Kernfusionsforschung und auch der Entwicklung eines operationsfähigen Weltraumlifts.

Weltraumlift

Weltraumlift

Ja, ich meine das ernst. Ein Weltraumlift wäre eine verdammt günstige Methode, Ladungen ins Orbit zu bringen. Die Erde ist überbevölkert, das ist eine Binsenweisheit, jeder weiß das. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wir schaffen neue Lebensräume, oder wir vermindern die Einwohnerzahl massiv.

Da letzteres wohl schwer durchsetzbar und noch schwerer umsetzbar ist, bleibt ersteres.

Da gibt’s wieder zwei Möglichkeiten:

  1. Besiedelung des Meeresbodens
  2. Besiedelung des Weltraums

Ich überlasse das Meer lieber den Walen. Wi haben schon genug Schaden an Land und im Meer angerichtet, ohne im letzteren zu hausen.

Also: Ab ins All. Es gibt Wasser auf dem Mond und auf dem Mars. Wenn wir erst mal einen Weltraumlift haben, dann werden die Kosten, Ladungen isn Orbit zu bringen, um ein 10- bis 20faches sinken, und dann ist das auch viel ökonomischer.

Wir brauchen nur die richtigen Investoren!

Oh je, jetzt habe ich aber mal was schwadroniert…

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Kennen Sie Ecosia?

23 April, 18:29, by Green Man Tags:, , , ,

Auch wenn die Suchmaschine Ecosia hoffentlich in der “Grünen Szene” bekannt sein sollte, will ich sie hier vorstellen.

Ecosia ist eine schöne, schlanke Suchmaschine mit einem grünen Kniff: Suchanfragen af Ecosia schützen den Regenwald!

Nähere Infos dazu gibt’s hier und eine Toolbar für verschiedene Browser kann man sich auch herunterladen.

Also: Beim nächsten mal Ecosia für die Websuche benutzen!

Green Man empfiehlt: Ecosia.

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Unternehmen gegen Plastikverpackungen

22 April, 17:21, by Green Man Tags:, , ,

Die folgende Pressemitteilung fand sich heute in meiner Mailbox:

Das Plastik Problem

Wie Grüne Erde seit Jahren erfolgreich den Plastikmüll minimiert

Spätestens seit dem Film Plastic Planet ist das Thema Plastikmüll in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Grüne Erde verpackt seit 2007 textile Produkte in Bioplas- tikfolien aus Maisstärke.
Rund 6 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen laut UNO Berichten jährlich über Flüsse in die Ozeane. Gesundheitsschädlich sind die Kunststoffe und die enthaltenen Weichmacher oder Farbmittel aber nicht nur für Meerestiere – auch im menschlichen Körper können sie sich anrei- chern und Schaden anrichten.
Grüne Erde hat diese Problematik schon lange erkannt und sich intensiv mit dem Thema Verpa- ckungsmaterial auseinandergesetzt. Denn das Material muss nicht nur umweltfreundlich sein, sondern auch zahlreichen Normen entsprechen, funktionell, reißfest, handhabbar und bezahlbar sein. Aus diesem Grund wurden die textilen Produkte von Grüne Erde lange Zeit in Papier ver- packt – Plastikfolie kam nie in Frage. Die Nachteile des Papiers lagen auf der Hand – die Ware war nicht sichtbar und es war keine ausreichend hohe Reißfestigkeit gegeben.
Seit April 2007 werden Grüne Erde Textilien, wie Kissen, Decken und Bettwäsche in einer Folie aus Maisstärke verpackt. Die Folie ist ein Biokunststoff auf der Basis von Mais. Mit einem spe- ziellen Behandlungsverfahren entsteht aus den Maiskörnern eine zähe Masse, die zu Granulat zerkleinert wird. Daraus lassen sich Kunststoffe mit verschiedenen Eigenschaften herstellen, sogar Mobiltelefone aus Bioplastik gibt es schon. Die Grüne Erde Verpackungsfolie ist aus nachwachsenden, heimischen Rohstoffen hergestellt und komplett biologisch abbaubar. Grüne Erde Postpakete werden mit Papierklebeband verschlossen, als Füllmaterial wird gekräuseltes Packpapier verwendet. Umreifungsbänder aus Plastik stehen dank Kartonagen mit Grifflöchern ebenfalls kurz vor der Ausrottung.
Dennoch: Die ungiftigen, abbaubaren Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen sind nur ein Schritt des konsequent ökologisch ausgerichteten Unternehmens aus Österreich. Nachhaltiges Konsumverhalten ist der nächste: Papier- statt Plastiktüte, stilvolle Holzrahmen statt Kunst in Kunststoff und Getränke aus Gläsern und Flaschen. Klingt irgendwie selbstverständlich, oder?

So, hört sich ja sehr gut an.
Jetzt werde ich aber mal das machen, was Green Man immer bei so einer Gelegenheit tut: Nachsehen, ob auch alles stimmt, was da behauptet wird. Mal sehen, ob Grüner Erde hält, was sie versprechen.

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