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Bio-Baumwolle aus Burkina Faso

Wie ich schon im Beitrag zuvor angedeutet habe, gibt’s jetzt was zu Leuten, die den Baumwollanbau richtig, nachhaltig und umweltvertrglich angehen:

In Burkina Faso läuft schon seit 2004 ein Projekt das lokale Bauern beim Anbau von Bio-Baumwolle unterstützt. Gegenwärtig sind 800 Bauern in Westafrika (primär in Burkina Faso) daran beteiligt und das Projekt ist eine Win-Win Angelegenheit für alle Beteiligten.

Alle Beteiligten in diesem Falle sind die Schweizer Entwicklungshilfegesellschaft Helvetas, ein weiterer deutscher Vorreiter auf dem Gebiet Bio-Textilien und Fair Trade/Fairer Handel, hessnatur und natürlich die Bauern vor Ort.

Warum?

Ganz einfach: Helvetas tut Gutes, wie es die Aufgabe der Gesellschaft ist, hessnatur tut ebenfalls Gutes und erhält von den Bauern hervorragende Bio-Baumwolle zur Weiterverarbeitung und die Bio-Bauern erhalten den Verdienst, den sie verdienen:

Weltmarktpreis  + 20% Bio-Prämie + 20% Fair Trade Prämie

Das ist doch mal ein Geschäft!

Außerdem: Alle Bauern sind dazu verpflichtet, keine Monokulturen anzulegen und statt dessen Fruchtwechsel zu betreiben. 60% der Anbaufläche wird für Baumwolle, 40% für anderes, z.B. Weideland oder andere Feldfrüchte genutzt. Das hilft natürlich, dass sich der Boden erholt, Baumwolle ist eine recht anspruchsvolle Pflanze.

Durch den Fruchtwechsel und die Nutzung von Anbaufläche für anderes, sind die Bauern auch in der Lage, sich besser selbst zu versorgen und begeben sich nicht in Abhängigkeit von Baumwollkäufern. Außerdem sind sie dazu verpflichtet, keine Pestizide einzusetzen und verseuchen so auch nicht den Boden und machen sich un ihre Nachkommen krank.

Ein wirklich vorbildliches Projekt!

Green Man empfiehlt: hessnatur.



hessnatur Onlineshop - Naturtextilien Versand

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Finger weg von billiger Baumwollkleidung

28 Januar, 11:10, by Green Man Tags:, , ,

Ich muss hier mal was wichtiges loswerden:
Leute, kauft euch keine Baumwollbekleidung und andere Baumwolltextilien mehr, die nicht ausdrücklich als Bio odder Fai Trade bzw. Fairer Handel deklariert sind.

Mir war durchaus schon vorher bekannt, dass der Aralsee am Austrocknen ist, primär aufgrund des Wasserverbrauchs der Baumwollplantagen in der Nähe und auch von diesen ziemlich verschmutzt wird.  Wie krass die weltweite Umweltverschmutzung durch Baumwolle tatsächlich ist. Weltweit werden 25% der Insektizide und 10% der Pestizide allein im Baumwollanbau verwendet werden. Was da alles in den Boden sickert und was das für eine Belastung für die Bauern und Erntearbeiter darstellt, kann man sich vorstellen, besonders in China…

Es geht aber auch anders, ich werde das zu einem späteren Zeitpunkt da noch mal genauer erläutern:

0,2% (leider) des weltweiten Baumwollanbaus erfolgt entlang biologisch-ökologischer und nachhaltiger Maßstäbe.  D.h. hier wird Baumwolle angebaut, die werder Umwelt noch Mensch schädigt, dadurch auch langfristig als Einkommensquelle zu Verfügung steht und man kann die daraus hergestellte Kleidung auch guten gewissens tragen.

Näheres zum Raubbau beim Baumwollanbau gibt’s hinter dem Link.

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