Tag Infos

Grüne Vernetzungen

06 März, 18:04, by Green Man Tags:, ,

Vernetzung im Netz geht auch in grün, wie ich feststelle.

Dies erfreut mich natürlich ungemein.Seit ich diesen Blog betreibe und regelmäßig auch über Twitter laufen lasse, habe ich schon einige verwandte Seelen im Netz gefunden. Viel mehr: Die fanden mich. Die meisten davon sind Amerikaner, was an deren Dominanz auf Twitter liegt. Kürzlich hat mich aber ein schweizer Geschäftsmann namens Urs José Zuber angetwittert, der einen sehr schönen Online-Shop mit grünen Produkten betreibt:

Den Greenstore.

Ich sollte mich überhaupt mal schlau machen, wie es denn eigentlich im restlichen Europa, speziell der EU (ja, ich weiss, das die Schweiz da nicht dabei ist) und da unseren östlichen Freunden, mit dem Bio-Boom aussieht. Laut Urs’ Aussage erlebt die Schweiz ja einen ähnlichen Bio-Aufschwung wie Deutschland.

Hat jemand schon mal einen Bio-Ländervergleich gemacht? Ich weiss aus persönlicher Erfahrung, dass es eine vergleichbare, wenn nicht prozentual sogar größere, Gruppe bio-orientierter bewusster Konsumenten in Großbritannien gibt. Da erschöpft sich mein Wissen aber auch schon.

Ich mach mich mal schlau!

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Starbucks, Kaffee und es ist nicht grün

21 Februar, 11:27, by Green Man Tags:, , , ,

Das finde ich jetzt ärgerlich, Starbucks ist anscheinend nicht gerade freundlich zu seinen äthiopischen Kaffeebauern. Zumindest waren sie das bis vor kurzem nicht und dann schritt Oxfam ein. Was dabei rauskam ist zwar auf der einen Seite sehr erfreulich, Starbucks behandelt die äthiopischen Bauern jetzt besser, hat die Bedingungen in den Verträgen angepasst etc. Auf der anderen Seite zeigt es aber mal wieder, wie große Konzerne immernoch versuchen, schwächere Partner auszunutzen, wenn sie glauben, damit davon zu kommen.

Was mich hier besonders stört, ist Starbucks Image als umweltfreundlicher, sozial aktiver Konzern, das sie gerne für sich in Anspruch nehmen.

Trotzdem haben sie in den vergangenen Jahren Druck auf ihre äthiopischen Partner ausgeübt, die Kaffemarken „Sidamo“, „Yirgacheffe“ und „Harar“ nicht selbst zu vermarkten, dieses Privileg läge allein bei Starbucks. Super, gaaaanz toll.

Damit schrenken sie natürlich die Verdienstmöglichkeiten der Bauern sehr stark ein.

Dank einer Initiative von Oxfam in Zusammenarbeit mit den äthiopischen Bauern hat sich das geändert. Ich mag Starbucks eigentlich, aber jetzt werde ich sie doch mal näher unter die Lupe nehmen. Vielleicht gibt es da noch mehr schwarze Flecken auf dem Image.

Näheres zum Theman gibt’s bei Oxfam.

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LOHAS Literaturtipp

14 Februar, 11:44, by Green Man Tags:, , ,

Ich habe mich jetzt mal schlau gemacht, was es denn an offline-Infos zum Thema LOHAS so gibt. Selbst mal ein Buch in die Hand zu nehmen schadet ja nicht. Lesen ist ja schließlich immernoch eine Fähigkeit, die gepflegt werden sollte. Ein gutes Buch hat noch niemandem geschadet und man kommt auf diese Weise auch von der Online-Sucht weg.

Also, hier mal eine Buchempfehlung zum Thema LOHAS:

Das Buch ist weniger ein How-To als vielmehr eine EInführung und Erklärung für den interessierten Außenstehenden. Es geht auf die Beweggründe hinter der Bewegung ein, zeigt Ursprünge und macht auch deutlich, wie groß die LOHAS Bewegung inzwischen geworden ist und warum ihr EInfluss auf die Konsumgesellschaft inzwischen auch die Aufmerksamkeit der großen Global Player erregt hat.
Hierdurch wird klar, wenn sich genug Leute zusammentun, um was zu bewegen, dann bewegt sich was.Und: Nie war s so einfach wie heute, mit einer global vernetzten Kultur, wirklich genug Leute zu sammeln, um was zu bewegen.
Also: Wer interessiert ist, dem kann ich dieses Buch empfehlen!

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Zur Rettung der weißen Löwen

10 Februar, 09:04, by Green Man Tags:,

Nein, es geht hier nicht um eine 80′er White Metal Band, sondern um eine gefährdete Subspezies des afrikanischen Löwen. Der Weiße Löwe ist inzwischen in freier Wildbahn ausgestorben und es läuft nun ein intensives Nachzuchtprogramm, mehr in diesem Video:

Das ist ein Projekt, das mich wirklich fröhlich stimmt!

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Die Fair Trade Landschaft in Deutschland

07 Februar, 12:14, by Green Man Tags:, ,

Ich hatte ja schon zuvor das Thema Fair Trade im Bezug auf Baumwollbekleidung und Baumwolle an sich angesprochen und auch schon eines der Gütesiegel erwähnt.
Heute geht es um eine ganz kurze, grobe Übersicht bezüglich der Fair Tarde Lage in Deutschland. Gegenwärtig (d.h. Stand noch 1008, da die 2009 Statistik noch nicht vorliegt) ist Fair Trade ein definitiver Wachstumsmarkt. Das Umsatzvolumen stieg von 2007 auf 2008 um erstaunliche 38% auf 266 Millionen (!) Euro. Da ist allerdings noch Potential vorhanden. Hochgerechnet pro Bundesbürger sind das nämlich gerade mal drei Euro und ein Bischen pro Jahr, da geht also auf jeden Fall noch was. Die Milliardengrenze ist ein erreichbares Ziel.

Der Löwenanteil des Umsatzes teilen sich die großen Fair Trade Kraken Gepa (Marktführer), El Puente und DWP. Das umsatzstärkste Produkt ist… Na wer will raten?

Kaffee! (freut mich als Koffein-Süchtling natürlich besonders)

In aller Bescheidenheit will ich hier hinzufügen, dass ich glaubich mindestens 10 kg Fair Trade Kaffee (gemahlen) jährlich selbst verkonsumiere. Er schmeckt wirklich am besten, meine Lieblingssorte ist übrigens Pedro, gab es früher bei Tengelmann, ich habe sie aber schon seit einiger Zeit bei uns nicht mehr gesehen… Schade.

Auch da ist noch Wachstumspotential voranden, der Anteil von Fair Trade Kaffee am Kaffeeumsatz in Deutschland ist übrigens nur 1%.

Die Infos habe ich übrigens von Ökotest, ich mache die Nachforschungen natürlich nicht selbst, dazu ist nicht die Zeit da.

Nochwas: Vielleicht ist das vielen nicht klar: Bio und Fair Trade hat zwar mnchmal überschneidungen, ist aber nicht identisch, da sollte ich ein andermal etwas zu schreiben. Jetzt rufen mich aber die häuslichen Pflichten.

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Austausch über den Äther

03 Februar, 20:45, by Green Man Tags:, , , , ,

Das Internet ist wirklich eine feine Sache. Ich sage das nicht nur, weil ich selbst ein Online-Freak ohne Leben bin, sondern weil es das Leben echt einfacher macht. Nicht nur, dass ich mir all die guten Lebensmittel von Bring mir Bio, PureNature, der Ökokiste usw. über das Internet bestellen kann, nein, es geht auch um die vielen Informtiondquellen, die man nutzen kann.

Gerade, wenn man sich neu für LOHAS als Lebensführung und den Konsum von Bio-Lebensmitteln etc. entschieden hat, bietet das Internet zum Glück genugend Sprungbretter, um richtig in die Materie einzutauchen.

Was ich als zentrales Portal und Community sehr empfehlen kann, ist Utopia. Außer einem Forum und einer wirklichen Masse an Leuten kann man auch direkt unter den Mitgliedern nach deren Expertiesen suchen. D.h. Du suchst jemanden, der Ahnung von Ziegenzucht und Käseherstellung hat, dann kannst Du den auf Utopia unter den Mitgliedern finden. Vorrausgesetzt natürlich, ein anderes Mitglied hat das als Expertiese angegeben.

Auf jeden Fall ist Utopia eine wirklich gute Adresse, um sich auszutauschen und auch Profis zu allen Bio- Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu finden. Aus Erfahrung kann ich auch sagen: Die Leute sind cool! Außerdem hat Utopia eine eigene Kiva-Gruppe, das macht sie mir noch sympathischer.

OK, soviel für heute, jetzt muss ich mal gucken, wo denn meine beiden Fellknäuel stecken…

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Von Bio-Kunstfasern und Nylon-Vertilgern

25 Januar, 23:06, by Green Man Tags:, , , ,

Beim Thema Kunstfasern denkt man ja gemeinhin an Chemie, Umweltverschmutzung und eher billige (ich vermeide hier günstige Bekleidung). Es hat mich daher einigermaßen erstaunt, heraus zu finden, dass es inzwischen schon sogenanntes Bio-Nylon gibt, ganz ohne Chemie, produziert von Mikroorganismen. Klingt wahnsinnig nach Gentechnik, nicht wahr? Ist es auch.

Ich muss hier gleich mal was als Warnung vorrausschicken: Ich befürworte Gentechnik. Ich weiß, ich weiß, jetzt geht erst mal ein großer Aufschrei rum, es geht um Allergiker, die nicht wissen, was in den Produkten ist, genetische Monster etc.
Ich kann euch da beruhigen, gerade bei diesen Bio-Kunstfasern:

  1. Die Bakterien stellen Polymere her, da sind keine Gene, Fremdgene oder ähnliches drin enthalten
  2. Genetisch modifizierte Organismen sind keine Monster, es handelt sich bei ihnen, vereinfacht gesagt, um Schnellzüchtungen, gerade bei Mikroorganismen mit vergleichsweise einfachem Erbgut und Stoffwechsel sind solche Veränderungen schnell und sicher möglich. Unsere Milchkühe sind schließlich auch nur modifizierte Auerochsen.

Allerdings würde es jetzt zu weit führen, das im Einzelnen auszuführen, ich bin aber gerne bereit, auf Anfrage genauere Informationen zu liefern.

Zurück zum Thema: Mikroorganismen, die als ganz normalen Stoffwechselprozess Polymere herstellen, stellen eine erhebliche Entlastung für die Umwelt dar, da eine ganze Reihe petrochemischer Pozesse, die zum Teil sehr umweltbelastend sind, wegfallen. Außerdem sind sie in der Lage, sehr hochwertige Polymerketten vergleichsweise günstig zu produzieren, deren chemische Herstellung teuer und nicht gerade umweltschonend ist. Es lohnt sich hier also sogar für alle Beteiligten, auf Bio zu setzen. Dies ist auch eine gute Nachricht für alle, die auf tierische und/oder pflanzliche Fasern allergisch reagieren aber trotzdem gerne Bio-Fasern verwenden wollen.

Auf der anderen Seite des Spektrums haben sich inzwischen allein durch evolutionär Prozesse Bakterien entwickelt, die Nylon verdauen können. Hier bietet sich also eine Möglichkeit, Kunststoffe quasi zu verkompostieren. Was da genauer dahinter steckt, darüber muss ich mich aber erst noch informieren.

Ok, soviel für heute, bis bald!

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Kiva – Nachhaltige Kredite von Menschen für Menschen

19 Januar, 08:31, by Green Man Tags:, ,

Schon mal dran gedacht, was zu unternehmen? Ich meine, dafür zu sorgen, dass es dieser Welt besser geht? Es gibt da eine Organisation namens Kiva, ich bin dabei, die Menschen dabei hilft, anderen Menschen zu helfen. Direkt, Grassroots, no frills. Du spendest 25$ oder mehr und 25$ oder mehr kommen an. Es geht nicht in bürokratischen Kanälen verloren oder sonst was. Außerdem kann man sich selbst aussuchen, wen oder welches Projekt in welchem Land man unterstützen will.

Die Geldspende kommt also wirklich da an, wo man sie haben möchte.

So, wenn Ihr also was unternehmen wollt, jetzt gibt’s keine Entschuldigung mehr, nichts zu tun!

Wir sehen uns hoffentlich bei Kiva.


Kiva - loans that change lives

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Fair Trade

16 Januar, 01:01, by Green Man Tags:, ,

Dies ist nur zur Info für diejenigen, die sich nicht ganz sicher sind, was Fair Trade eigentlich ist.

Fair Trade als Begriff ist erst mal Englisch und heißt auf Deutsch Fairer bzw. Gerechter Handel. Gewöhnlich ist es nämlich so, dass viele Primärerzeuger aus Staaten der 3. Welt von westlichen Konzernen über den Tisch gezogen werden.

Wenn man auf die Preise vieler Produkte in unseren Supermärkten schaut, ergibt sich ein trauriges Bild wenn man sich ansieht, wer an den Preisen was verdient, hier eine Beispielgrafik:

fair-trade-beispiel2

Wie man sieht, verdienen die Arbeiter, die den Kaffee, in diesem Falle nicht-Fair Trade Kaffee, produzieren am wenigsten. Fair Trade versucht, dieses ungleichgewicht zu gunsten der Bauern bzw. Hersteller in Drittweltstaaten auszugleichen. Ein ausgesprochen nachhaltiges und ethisches Ziel.

Folgende Grundsätze werden in der Fair Trade Praxis angewendet:

  • Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten schaffen: Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Er soll Chancen für Hersteller schaffen, die wirtschaftlich benachteiligt oder vom bestehenden Handelssystem an den Rand gedrängt worden sind.
  • Zahlung eines fairen Preises: Der Preis soll im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden und unabhängig von den Schwankungen der Weltmarktpreise stets die Produktionskosten decken, die Existenz der Produzenten sichern, eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen. Darüber hinaus wird oftmals eine Prämie bezahlt, mit der die Bauern oder Arbeiter gemeinschaftliche Projekte zur langfristigen Verbesserung ihrer Situation umsetzen können. Bei Bedarf werden Vorfinanzierungen gewährt.
  • Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit ist verboten. Die Gewerkschaftsfreiheit muss gegeben sein.
  • Gleichberechtigung von Frauen: Frauen werden immer für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.
  • Aufbau von Kapazität und Know-how: Fairer Handel soll die Produzenten unabhängiger machen und sie befähigen, sich auf dem Markt zu behaupten.
  • Transparenz und Verantwortung: Fairer Handel bedeutet transparente Geschäftsführung und kommerzielle Beziehungen, um fair und respektvoll mit Handelspartnern umzugehen.
  • Umweltschutz: Ökologische Landwirtschaft ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch gefördert. Bestimmte besonders umweltschädigende Pestizide sind im Anbau untersagt.

Alles sehr unterstützenswerte Grundsätze, wie ich finde. Das aber nur in aller Kürze zur Info. Das in Deutschland bekannteste Fair Trade Siegel ist:

Auch bei Fair Trade ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt und es gibt einige Kritikpunkte, die durchaus berechtigt sind. Dazu gehört unter anderem die Tatsache, dass die Preisgestaltung häufig etwas undurchichtig ist und der Verbraucher Mühe hat nachzuvollziehen, wie die Preise zustande kommen. Dieser Thematik widme ich mich aber ein Andermal. Jetzt ist es schon nach 01:00 und ich gehe ins Bett.

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