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Nochmal zum Thema Bio-Baumwolle

15 März, 20:48, by Green Man Tags:, ,

Hallo zusammen,

heute ist was sehr überraschendes passiert, das mein Weltbild bezüglich einer bestimmten Firma total durcheinander gebracht hat. Meine Frau war heute “notgedrungen” Klamotten kaufen, weil der Bauch wächst und wächst und der einzige Laden, der etwas in der passenden Größe hatte, war C&A.

Ich habe keine besonders hohe Meinung von C&A, umso mehr hat es mich überrascht, dass sie inzwischen Textilien aus Bio-Baumwolle im Programm haben. Da habe ich wirklich gestaunt. Bei C&A dachte ich bisher eigentlich immer an sehr, sehr preisgünstige Klamotten, die nicht lange halten… OK; in aller Fairness: Ich habe einen schönen Ledermantel, der ist inzwischen ausch schon neun Jahre alt und der hält und sieht noch immer top aus.

Also, nota bene: Textilien aus Bio-Baumwolle finden sich inzwischen häufiger, als man denkt und auch an Orten, an denen man es nicht erwartet.

Green Man ist begeistert!

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So machen das die Stromkonzerne…

09 März, 22:56, by Green Man Tags:, ,

Ich könnte mich schon wieder stundenlang aufregen. Was sich die Stromkonzerne auf Kosten der großen Masse der privaten Verbraucher leisten, geht auf keine Kuhhaut. Vor allen Dingen nicht, wenn sie selbst den Strom immer billiger einkaufen können.

Aber ich übergebe das Wort erst mal der Süddeutschen Zeitung:

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Stromkonzerne wegen ihrer Preise für Privathaushalte kritisiert. “Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen“, sagte der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, der Zeitung Bild.

Nach zahlreichen Erhöhungen 2009 seien die Preise 2010 nochmals im Schnitt um sechs Prozent angehoben worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox.

Er verwies dabei auf die Strom-Großhandelspreise, die an der Energiebörse in Leipzig seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 40 Prozent gesunken seien.

Würde es einen funktionierenden Wettbewerb geben, müsste der Strom bis Jahresmitte um zehn Prozent beim Kunden billiger werden. In ähnlicher Größenordnung hatten im vergangenen Jahr die Preise für die Industriekunden nachgegeben.

“Verbraucher sollten den Anbietern endlich massiv die rote Karte zeigen und zu billigeren Versorgern wechseln”, wurde Krawinkel zitiert.

Na vielen Dank auch… Wucher mit der Energieversorgung. Da sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht ein Niedrigenergiehaus baut, sich ein Solar-Panel auf’s Dach setzt oder sich sonst wie von den Konzernen unabhängig macht.

Leute, setzt auf eigene, erneuerbare bzw. alternative Energieformen!

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Einem Tipp folgend

07 März, 11:40, by Green Man Tags:

Bin gerade mal dem Tipp von Herwig, siehe Kommentar im vorhergehenden Eintrag, gefolgt und habe mir Bio Emma angeschaut. Sehr schöner Blog, mit umfangreichem Verzeichnis verwandter Blogs.

Besonders nett fand ich auch den letzten Artikel, der sich an, bzw. gegen, den sauberen Herrn Nonnenmacher richtet.

Mehr davon im Artikel bei Bio Emma und bei Geld zurück, Herr Nonnenmacher, diese Initiative verlangt Unterstützung. Schließt euch an!

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Infografik zu Nachaltigkeit

04 März, 20:23, by Green Man Tags:,

Ein schöner Fund aus dem Netz, der den Themenbereich Nachhaltigkeit sehr gut illustriert:

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit - Grafisch aufbereitet

Es ist ein gängiges Missverständnis, dass Nachhaltigkeit gleichbedeutend ist mit radikalem Umweltschutz. Radikaler Umweltschutz geht meist auf Kosten der Menschen, v.a. in Entwicklungsländern. Es mag gut sein, gegen den Anbau von Gen-Mais in Europa zu demonstrieren. Wenn der gleiche Gen-Mais aber die Eigenschaft besitzt, auch bei relativer Trockenheit und auf kargeren Böden zu gedeien, dann ist dessen Anbau für Bauern in Trockengebieten eine Überlebensfrage. In diesem Falle ist der Anbau von Gen-Mais nachhaltig.

Ich glaube, Norman E. Borlaug hat einmal sinngemäß gesagt: “Es ist einfach, gegen den Anbau gewisser Feldfrüchte zu sein, wenn man selbst nicht hungrig ist.”

Nachhaltigkeit sucht immer einen Ausgleich zwischen den Interessen der Menschen (sozial und ökonomisch) und der sie umgebenden Umwelt. Nachhaltigkeit steht für eine holistische Herangehensweise, die alle Einflussfaktoren mit in die Problemlösung mit einbezieht, ohne von vorne herein einem Faktor den Vorzug zu geben.

Menschen brauchen eine saubere, funktionierende, natürliche Umwelt, um sich wohl zu fühlen. Sie benötigen aber auch Rohstoffe, um einen würdigen (nicht dekadenten!) Lebensstandard zu haben und Nahrungsmittel, um überhaupt am Leben bleiben zu können.

Nachhaltigkeit zielt hier auf langfristigen Ausgleich all dieser Elemente.

Damit

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Löwenzahn!

28 Februar, 15:06, by Green Man Tags:, ,

Zufallsfund:
Auch Löwenzahn hat was zum Thema Windenergie zu sagen. Themen wie diese werden im Kinderprogramm sowieso viel zu wenig behandelt. Statt dessen werden sie mit blöden Spielshows und noch bekloppteren Cartoons zugedröhnt. Da sollten sich die Sender doch mal anstrengen und unseren Kids mehr über Nachhaltigkeit, grüne Themen und andere nützliche Infos nahebringen!


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Starbucks, Kaffee und es ist nicht grün

21 Februar, 11:27, by Green Man Tags:, , , ,

Das finde ich jetzt ärgerlich, Starbucks ist anscheinend nicht gerade freundlich zu seinen äthiopischen Kaffeebauern. Zumindest waren sie das bis vor kurzem nicht und dann schritt Oxfam ein. Was dabei rauskam ist zwar auf der einen Seite sehr erfreulich, Starbucks behandelt die äthiopischen Bauern jetzt besser, hat die Bedingungen in den Verträgen angepasst etc. Auf der anderen Seite zeigt es aber mal wieder, wie große Konzerne immernoch versuchen, schwächere Partner auszunutzen, wenn sie glauben, damit davon zu kommen.

Was mich hier besonders stört, ist Starbucks Image als umweltfreundlicher, sozial aktiver Konzern, das sie gerne für sich in Anspruch nehmen.

Trotzdem haben sie in den vergangenen Jahren Druck auf ihre äthiopischen Partner ausgeübt, die Kaffemarken „Sidamo“, „Yirgacheffe“ und „Harar“ nicht selbst zu vermarkten, dieses Privileg läge allein bei Starbucks. Super, gaaaanz toll.

Damit schrenken sie natürlich die Verdienstmöglichkeiten der Bauern sehr stark ein.

Dank einer Initiative von Oxfam in Zusammenarbeit mit den äthiopischen Bauern hat sich das geändert. Ich mag Starbucks eigentlich, aber jetzt werde ich sie doch mal näher unter die Lupe nehmen. Vielleicht gibt es da noch mehr schwarze Flecken auf dem Image.

Näheres zum Theman gibt’s bei Oxfam.

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BoKlok – Umweltbewusst wohnen mit IKEA 2.1

20 Februar, 17:22, by Green Man Tags:, ,

Über die generelle Umweltverträglichkeit von Ikea gibt es ja unterschiedliche Aussagen. Zum einen wird ein erheblicher Anteil der Waren in China produziert, zum anderen macht IKEA selbst viel Werbung damit, ein umweltbewusstes Unternehmen zu sein, dass auch mal zugibt, noch Verbesserungspotential zu haben.

Abgesehen davon bin ich selbst zufriedener IKEA-Kunde.

Eher zufällig (über diesen Bericht bei der Tagesschau) bin ich jetzt aber auf dieses, nicht mehr ganz so neue, Projekt von IKEA gestoßen, das jetzt auch in Deutschland einzug halten soll:

BoKlok – Das Haus von IKEA

Nach eigener Aussage, sind die BoKlok Häuser äußerst Klimaverträglich, da auch aus nachhaltig produzierten nachwachsenden Rohstoffen gebaut. Außerdem besitzen sie ein modernes Heizsystem, inklusive Isolierung etc. was natürlich Heizkosten und damit Energie spart. Einem englischen Werbevideo auf Youtube (sucht da einfach mal nach BoKlok) konnte ich außerdem entnehmen, dass in diesen BoKlok Siedlungen (BoKlok Häuser werden als Siedlungen konzipiert, man kann sie sich anscheinend nicht einfach so auf ein Grundstück stellen) sehr viel wert auf gute Nachbarschaftsbeziehungen und Gemeinschaft gelegt wird. Hmmmm… hat schon fast ein wenig was von IKEA-Kirche. Aber wahrscheinlich sehe ich das aus persönlichen Gründen auch ein Bisschen streng. Das BoKlok Haus an sich macht auf den ersten Blick auf jeden Fall einen ganz passablen Eindruck und ist preislich (eine Wohnung für nicht mal 100.000 €, das Haus entspechend mehr) ist wirklich nicht so übel. Was ich hier allerdings noch wissen will: Sind die Innenräume auf bestimmte IKEA-Möbel optimiert?

Hmmmm… Ich werde diese BoKlok Sache mal im Auge behalten.

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LOHAS Literaturtipp

14 Februar, 11:44, by Green Man Tags:, , ,

Ich habe mich jetzt mal schlau gemacht, was es denn an offline-Infos zum Thema LOHAS so gibt. Selbst mal ein Buch in die Hand zu nehmen schadet ja nicht. Lesen ist ja schließlich immernoch eine Fähigkeit, die gepflegt werden sollte. Ein gutes Buch hat noch niemandem geschadet und man kommt auf diese Weise auch von der Online-Sucht weg.

Also, hier mal eine Buchempfehlung zum Thema LOHAS:

Das Buch ist weniger ein How-To als vielmehr eine EInführung und Erklärung für den interessierten Außenstehenden. Es geht auf die Beweggründe hinter der Bewegung ein, zeigt Ursprünge und macht auch deutlich, wie groß die LOHAS Bewegung inzwischen geworden ist und warum ihr EInfluss auf die Konsumgesellschaft inzwischen auch die Aufmerksamkeit der großen Global Player erregt hat.
Hierdurch wird klar, wenn sich genug Leute zusammentun, um was zu bewegen, dann bewegt sich was.Und: Nie war s so einfach wie heute, mit einer global vernetzten Kultur, wirklich genug Leute zu sammeln, um was zu bewegen.
Also: Wer interessiert ist, dem kann ich dieses Buch empfehlen!

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Zur Rettung der weißen Löwen

10 Februar, 09:04, by Green Man Tags:,

Nein, es geht hier nicht um eine 80′er White Metal Band, sondern um eine gefährdete Subspezies des afrikanischen Löwen. Der Weiße Löwe ist inzwischen in freier Wildbahn ausgestorben und es läuft nun ein intensives Nachzuchtprogramm, mehr in diesem Video:

Das ist ein Projekt, das mich wirklich fröhlich stimmt!

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Die Fair Trade Landschaft in Deutschland

07 Februar, 12:14, by Green Man Tags:, ,

Ich hatte ja schon zuvor das Thema Fair Trade im Bezug auf Baumwollbekleidung und Baumwolle an sich angesprochen und auch schon eines der Gütesiegel erwähnt.
Heute geht es um eine ganz kurze, grobe Übersicht bezüglich der Fair Tarde Lage in Deutschland. Gegenwärtig (d.h. Stand noch 1008, da die 2009 Statistik noch nicht vorliegt) ist Fair Trade ein definitiver Wachstumsmarkt. Das Umsatzvolumen stieg von 2007 auf 2008 um erstaunliche 38% auf 266 Millionen (!) Euro. Da ist allerdings noch Potential vorhanden. Hochgerechnet pro Bundesbürger sind das nämlich gerade mal drei Euro und ein Bischen pro Jahr, da geht also auf jeden Fall noch was. Die Milliardengrenze ist ein erreichbares Ziel.

Der Löwenanteil des Umsatzes teilen sich die großen Fair Trade Kraken Gepa (Marktführer), El Puente und DWP. Das umsatzstärkste Produkt ist… Na wer will raten?

Kaffee! (freut mich als Koffein-Süchtling natürlich besonders)

In aller Bescheidenheit will ich hier hinzufügen, dass ich glaubich mindestens 10 kg Fair Trade Kaffee (gemahlen) jährlich selbst verkonsumiere. Er schmeckt wirklich am besten, meine Lieblingssorte ist übrigens Pedro, gab es früher bei Tengelmann, ich habe sie aber schon seit einiger Zeit bei uns nicht mehr gesehen… Schade.

Auch da ist noch Wachstumspotential voranden, der Anteil von Fair Trade Kaffee am Kaffeeumsatz in Deutschland ist übrigens nur 1%.

Die Infos habe ich übrigens von Ökotest, ich mache die Nachforschungen natürlich nicht selbst, dazu ist nicht die Zeit da.

Nochwas: Vielleicht ist das vielen nicht klar: Bio und Fair Trade hat zwar mnchmal überschneidungen, ist aber nicht identisch, da sollte ich ein andermal etwas zu schreiben. Jetzt rufen mich aber die häuslichen Pflichten.

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