Tag Bio

Bio-Design für die Zukunft

23 Februar, 21:51, by Green Man Tags:, , ,

Bevor sich irgend ein Leser aufregt, das folgende Produkt gibt es noch nicht, es war nur ein Beitrag bei der Greener Gadgets Design Competition.

Also, hier das USB-Interface-Tattoo:

Digital Tattoo Interface

Digital Tattoo Interface

Eine genauere Beschreibung dieses Vorschlags besagt, dass dieses Interface aus körpereigener Energie gespeisst wird und so keine Batterien o.ä. benötigt, außerdem überwacht es Blutwerte und gibt Alarm, wenn irgendwas Auffälliges im Blut ist.

Aber eigentlich ist es nur sowas wie ein eingebautes iPhone…

Auch wenn ich da vielen meiner grünen Freunde vielleicht etwas zu futuristisch bin, ich bin sehr für solche Erweiterungen für den menschlichen Körper. Alles, was wir in uns tragen macht draußen keinen Schmutz und in diesem konkreten Falle verbraucht es auch keine Batterien o.ä. die dann auch wieder die Umwelt belasten.

Zukunft mit grüner Elektonik für den Verbraucher…

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Starbucks, Kaffee und es ist nicht grün

21 Februar, 11:27, by Green Man Tags:, , , ,

Das finde ich jetzt ärgerlich, Starbucks ist anscheinend nicht gerade freundlich zu seinen äthiopischen Kaffeebauern. Zumindest waren sie das bis vor kurzem nicht und dann schritt Oxfam ein. Was dabei rauskam ist zwar auf der einen Seite sehr erfreulich, Starbucks behandelt die äthiopischen Bauern jetzt besser, hat die Bedingungen in den Verträgen angepasst etc. Auf der anderen Seite zeigt es aber mal wieder, wie große Konzerne immernoch versuchen, schwächere Partner auszunutzen, wenn sie glauben, damit davon zu kommen.

Was mich hier besonders stört, ist Starbucks Image als umweltfreundlicher, sozial aktiver Konzern, das sie gerne für sich in Anspruch nehmen.

Trotzdem haben sie in den vergangenen Jahren Druck auf ihre äthiopischen Partner ausgeübt, die Kaffemarken „Sidamo“, „Yirgacheffe“ und „Harar“ nicht selbst zu vermarkten, dieses Privileg läge allein bei Starbucks. Super, gaaaanz toll.

Damit schrenken sie natürlich die Verdienstmöglichkeiten der Bauern sehr stark ein.

Dank einer Initiative von Oxfam in Zusammenarbeit mit den äthiopischen Bauern hat sich das geändert. Ich mag Starbucks eigentlich, aber jetzt werde ich sie doch mal näher unter die Lupe nehmen. Vielleicht gibt es da noch mehr schwarze Flecken auf dem Image.

Näheres zum Theman gibt’s bei Oxfam.

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Ich hab genug vom Winter!

31 Januar, 21:32, by Green Man Tags:, , , ,

Allmählich ist es genug. Der Winter kann wirklich mal nachlassen und dem Frühling Platz machen. Wo kommt eigentlich der ganze Schnee her? Macht der gerade Urlaub bei uns?

Wie dem auch sei, aus purem Frust hier ein Video über die Zubereitung eines leckeren Sommersalates, es ist mal wieder auf Englisch, weil man auf Youtube.de irgendwie nichts vergleichbares findet. Die Leute von Hungry Nation (das sind die Macher des Videos) sind übrigens eine ganz lustige Truppe. Die Seite ist empfehlenswert, wenn man einigermaßen Englisch spricht.

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Bio-Baumwolle aus Burkina Faso

Wie ich schon im Beitrag zuvor angedeutet habe, gibt’s jetzt was zu Leuten, die den Baumwollanbau richtig, nachhaltig und umweltvertrglich angehen:

In Burkina Faso läuft schon seit 2004 ein Projekt das lokale Bauern beim Anbau von Bio-Baumwolle unterstützt. Gegenwärtig sind 800 Bauern in Westafrika (primär in Burkina Faso) daran beteiligt und das Projekt ist eine Win-Win Angelegenheit für alle Beteiligten.

Alle Beteiligten in diesem Falle sind die Schweizer Entwicklungshilfegesellschaft Helvetas, ein weiterer deutscher Vorreiter auf dem Gebiet Bio-Textilien und Fair Trade/Fairer Handel, hessnatur und natürlich die Bauern vor Ort.

Warum?

Ganz einfach: Helvetas tut Gutes, wie es die Aufgabe der Gesellschaft ist, hessnatur tut ebenfalls Gutes und erhält von den Bauern hervorragende Bio-Baumwolle zur Weiterverarbeitung und die Bio-Bauern erhalten den Verdienst, den sie verdienen:

Weltmarktpreis  + 20% Bio-Prämie + 20% Fair Trade Prämie

Das ist doch mal ein Geschäft!

Außerdem: Alle Bauern sind dazu verpflichtet, keine Monokulturen anzulegen und statt dessen Fruchtwechsel zu betreiben. 60% der Anbaufläche wird für Baumwolle, 40% für anderes, z.B. Weideland oder andere Feldfrüchte genutzt. Das hilft natürlich, dass sich der Boden erholt, Baumwolle ist eine recht anspruchsvolle Pflanze.

Durch den Fruchtwechsel und die Nutzung von Anbaufläche für anderes, sind die Bauern auch in der Lage, sich besser selbst zu versorgen und begeben sich nicht in Abhängigkeit von Baumwollkäufern. Außerdem sind sie dazu verpflichtet, keine Pestizide einzusetzen und verseuchen so auch nicht den Boden und machen sich un ihre Nachkommen krank.

Ein wirklich vorbildliches Projekt!

Green Man empfiehlt: hessnatur.



hessnatur Onlineshop - Naturtextilien Versand

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Finger weg von billiger Baumwollkleidung

28 Januar, 11:10, by Green Man Tags:, , ,

Ich muss hier mal was wichtiges loswerden:
Leute, kauft euch keine Baumwollbekleidung und andere Baumwolltextilien mehr, die nicht ausdrücklich als Bio odder Fai Trade bzw. Fairer Handel deklariert sind.

Mir war durchaus schon vorher bekannt, dass der Aralsee am Austrocknen ist, primär aufgrund des Wasserverbrauchs der Baumwollplantagen in der Nähe und auch von diesen ziemlich verschmutzt wird.  Wie krass die weltweite Umweltverschmutzung durch Baumwolle tatsächlich ist. Weltweit werden 25% der Insektizide und 10% der Pestizide allein im Baumwollanbau verwendet werden. Was da alles in den Boden sickert und was das für eine Belastung für die Bauern und Erntearbeiter darstellt, kann man sich vorstellen, besonders in China…

Es geht aber auch anders, ich werde das zu einem späteren Zeitpunkt da noch mal genauer erläutern:

0,2% (leider) des weltweiten Baumwollanbaus erfolgt entlang biologisch-ökologischer und nachhaltiger Maßstäbe.  D.h. hier wird Baumwolle angebaut, die werder Umwelt noch Mensch schädigt, dadurch auch langfristig als Einkommensquelle zu Verfügung steht und man kann die daraus hergestellte Kleidung auch guten gewissens tragen.

Näheres zum Raubbau beim Baumwollanbau gibt’s hinter dem Link.

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Bio-Produkte von Bring mir Bio und so

27 Januar, 21:06, by Green Man Tags:, ,

Also ich habe es jetzt ja mal gewagt, hier in diesem Blog ein paar Werbebanner zu verwenden. Mache ich ja gewöhnlich nicht. Zwei andere Seiten von mir Sarkomand und Dailysteampunk sind ja auch komplett werbefrei.

Naja. Die Firmen, für die ich hier Werbung geschaltet habe, besitzen alle das Gütessiegel “Green Man empfielt” und deswegen kann ich die Banner auch mit reinem Gewissen schalten.

Auf jeden Fall ist mir gerade so ein Newsletter von Bring mir Bio reingeschneit. Ich werde Bring mir Bio zu einem späteren Zeitpunkt nochmal genauer vorstellen. Kurz zusammengefasst ist das eine Firma, die exzellente Bionahrungsmittel direkt vor die Tür liefert, garantiert umweltfreundlich verpackt und ganz fix.

Bring mir Bio hat gerade eine Aktion laufen (sozusagen Valentinstag für Bio-Produkte):

Bis zum 14. Februar bei bringmirbio reinschauen (oder auch den Banner rechts oben oder hier drunter anklicken):

Dann lecker Bio-Lebensmittel bestellen und den Gutscheincode

9FL8-3E6F-UHFL-2DIQ

verwenden. Ab einem Einkaufswert von 60 € gibt’s 10 € Rabatt!

Also: Zugreifen, weil: Liebe geht durch den Magen!

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Von Bio-Kunstfasern und Nylon-Vertilgern

25 Januar, 23:06, by Green Man Tags:, , , ,

Beim Thema Kunstfasern denkt man ja gemeinhin an Chemie, Umweltverschmutzung und eher billige (ich vermeide hier günstige Bekleidung). Es hat mich daher einigermaßen erstaunt, heraus zu finden, dass es inzwischen schon sogenanntes Bio-Nylon gibt, ganz ohne Chemie, produziert von Mikroorganismen. Klingt wahnsinnig nach Gentechnik, nicht wahr? Ist es auch.

Ich muss hier gleich mal was als Warnung vorrausschicken: Ich befürworte Gentechnik. Ich weiß, ich weiß, jetzt geht erst mal ein großer Aufschrei rum, es geht um Allergiker, die nicht wissen, was in den Produkten ist, genetische Monster etc.
Ich kann euch da beruhigen, gerade bei diesen Bio-Kunstfasern:

  1. Die Bakterien stellen Polymere her, da sind keine Gene, Fremdgene oder ähnliches drin enthalten
  2. Genetisch modifizierte Organismen sind keine Monster, es handelt sich bei ihnen, vereinfacht gesagt, um Schnellzüchtungen, gerade bei Mikroorganismen mit vergleichsweise einfachem Erbgut und Stoffwechsel sind solche Veränderungen schnell und sicher möglich. Unsere Milchkühe sind schließlich auch nur modifizierte Auerochsen.

Allerdings würde es jetzt zu weit führen, das im Einzelnen auszuführen, ich bin aber gerne bereit, auf Anfrage genauere Informationen zu liefern.

Zurück zum Thema: Mikroorganismen, die als ganz normalen Stoffwechselprozess Polymere herstellen, stellen eine erhebliche Entlastung für die Umwelt dar, da eine ganze Reihe petrochemischer Pozesse, die zum Teil sehr umweltbelastend sind, wegfallen. Außerdem sind sie in der Lage, sehr hochwertige Polymerketten vergleichsweise günstig zu produzieren, deren chemische Herstellung teuer und nicht gerade umweltschonend ist. Es lohnt sich hier also sogar für alle Beteiligten, auf Bio zu setzen. Dies ist auch eine gute Nachricht für alle, die auf tierische und/oder pflanzliche Fasern allergisch reagieren aber trotzdem gerne Bio-Fasern verwenden wollen.

Auf der anderen Seite des Spektrums haben sich inzwischen allein durch evolutionär Prozesse Bakterien entwickelt, die Nylon verdauen können. Hier bietet sich also eine Möglichkeit, Kunststoffe quasi zu verkompostieren. Was da genauer dahinter steckt, darüber muss ich mich aber erst noch informieren.

Ok, soviel für heute, bis bald!

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PureNature – Veteranen und Engel für Allergiker

20 Januar, 21:38, by Green Man Tags:, , ,

PureNature sind echte Veteranen auf dem deutschen Bio-Markt. Die Firma gibt es jetzt schon seit 1996 und sie haben bisher allen Irrungen und Wirrungen der Jahre stand gehalten.

Was mich allerdings besonders an Pure Nature fasziniert, und was sie aus dem Feld der Anbieter von Bio-Produkten herausstechen lässt, ist, wie Sie die Thematik Allergien und Allergiker angehen.


PureNature - Ihrer Gesundheit zuliebe

Pure Nature wurde ursprünglich speziell für den Handel mit allergenfreien Produkten, Filtern etc. gegründet und dies ist auch immernoch das Kerngeschäft. Ich habe bis jetzt keine Seite im Internet gefunden, die auf so kundenfreundliche, elegante Weise dabei hilft, die richtigen Produkte bei Allergien und gerade auch multiplen Allergien zu finden.

Der PureNature Shop verfügt über mehrere, einfach zu bedienende Suchfunktionen, die es dem Kunden ermöglichen, alle zutreffenden Allergien bzw. reizenen Inhaltsstoffe auszuwählen.

Wählt man in der Liste der reizenden/allergieauslösenden Inhaltsstoffe die zutreffenden aus, so werden diese bei den Produktinhaltsstoffen des Online-Katalogs rot markiert. So sieht man dann sofort, wenn man ein Produkt nicht nehmen sollte.

In Aktion sieht das dann so aus (klicken zur vergrößerten Ansicht):

PureNature Allergie-Check

Man beachte: Das Stop-Zeichen in der rechten oberen Ecke und die rot hervorgehobenen Haselnüsse. Das ist wirklich eine ziemlich praktische Funktion, die das Einkaufen beschleunigt und vereinfacht.

Einziger Knackpunkt: Die Liste der möglichen Allergene des Verträglichkeitsfilters ziemlich lang ist und man vielleicht gerne mal was übersieht. Hier wärevielleicht eine Vorstrukturierung etwa in Nüsse/Beeren/Konservierungsstoffe etc. der Übersichtlichkeit wegen ganz günstig. Ansonsten kann ich nur sagen: Respekt für die große Menge an Artikeln, die umfangreiche Website und den schönen Katalog, ganz abgesehen von den Filterfunktionen. Da ist von Brotaufstrichen über strahlungsarme Telefone bis hin zu Möbeln alles geboten.
Green Man empfiehlt: PureNature

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

16 Januar, 14:15, by Green Man Tags:, ,

Denkt mal an Nachhaltigkeit, Fair Trade und andere Dinge, die diesen Planten zu einem besseren Ort machen!

Denkt mal Grün!

Denkt mal Grün!


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Warum Bioprodukte

13 Januar, 19:58, by Green Man Tags:, , ,

Warum sollte man meist teurere Bioprodukte den billigeren Normalprodukten vorziehen? Da gibt es eine ganze Reihe guter Gründe:

  1. Bioprodukte sind (solange die Produzenten keine schwarzen Schafe sind) einfach ethischer. Man kann bei tierischen Bioprodukten davon ausgehen, dass die Tiere artgemäß gehalten werden.
  2. Bioprodukte kommen häufig von lokalen Bauern, man unterstützt mit bewusstem Einkauf von Bioprodukten lokale Erzeuger.
  3. Bio-Bauern in der Nähe sind meist irgendwo gelistet, gerade bei Verbünden wie der Ökokiste. Man kann also auch mal vorbei fahren und sich ein Bild machen, wie es auf einem Bio-Bauernhof zugeht.
  4. Bioprodukte werden auch mit mindestens einem Auge auf Nachhaltigkeit produziert.
  5. Durch den Kauf von Bioprodukten aus lokaler Erzeugung erhält man auch bestimmte, selten gewordene Gemüsesorten (z.B. bestimmte Zuchtformen der Kartoffel) und selten gewordene Nutztierrassen. Das fördert die Biodiversität.

Also, das sind nur einige gute Gründe, die für die Wahl von Bioprodukten sprechen, und dabei habe ich da nur diejenigen aufgezählt, die sich auf Nahrungsmittel beziehen. Gebrauchsgütern und Fair Trade Produkten werde ich noch eigene Einträge widmen.

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