Ich hatte ja schon einge Male über zukunftsweisende Technologien geblogged und heute kommt wieder was. Diesmal geht’s um des Deutschen liebstes Statussymbol: Das Auto.
Bin da auf etwas aufmerksam geworden, was mein Herz doch sehr erfreut: Das erste Elektro-Auto, das nicht nach moderner Seifenkiste aussieht und in Serienproduktion ist, der Nissan LEAF.
Das letzte Mal, dass ich einen elektrisch angetriebenen Familienwagen gesehen habe, war das glaube ich in einem Cyberpunk-Anime. So schnell holt einen die Zukunft also ein.
Ich mache mich mal über den Nissan LEAF schlau und poste dann nochmal. Was ich bis jetzt gesehen habe, gefällt mir, muss ich zugeben.
Mal sehen, ob das nach dem zweiten Blick auch noch so ist. Nissan hat aber schon mal bei mir einen Vorteil, weil es eine japanische Firma ist und sie seit neuestem eine grüne Firmenpolitik betreiben. Da passt der LEAF natürlich ins Bild.
Wie es aussieht, häufen sich hier die Einträge zum Thema Alternative Energie. Jedenfalls, ich bin zu einem ganz anderen Thema im Netz unterwegs gewesen und dann habe ich diese Seite gefunden:
BioPower Systems Logo
Die Firma mit Sitz in Eveleigh, Australien arbeitet an einer Technologie, die sich sehr an der Natur orientiert. Im konkreten Falle handelt es sich um Generatoren, die sich in Design und Funktion an Blasentang (Fucus vesiculosus) orientieren und mit denen Gezeitenkraft genutzt werden soll. Am 1.März verkündete BioPower Systems, dass sie ein Testgebiet in der Nähe von Port Fairy erworben haben und dort erste Tests ihres Systems durchführen werden.
Ich bin ja mal gespannt. Natur-inspirierte, quasi-organische Technologie interessiert mich sehr, der Seite werde ich häufiger mal einen Besuch abstatten.
Ich wünsche BioPower Systems auf jeden fall viel Erfolg mit ihrem Projekt.
Ich könnte mich schon wieder stundenlang aufregen. Was sich die Stromkonzerne auf Kosten der großen Masse der privaten Verbraucher leisten, geht auf keine Kuhhaut. Vor allen Dingen nicht, wenn sie selbst den Strom immer billiger einkaufen können.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Stromkonzerne wegen ihrer Preise für Privathaushalte kritisiert. “Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen“, sagte der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, der Zeitung Bild.
Nach zahlreichen Erhöhungen 2009 seien die Preise 2010 nochmals im Schnitt um sechs Prozent angehoben worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox.
Er verwies dabei auf die Strom-Großhandelspreise, die an der Energiebörse in Leipzig seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 40 Prozent gesunken seien.
Würde es einen funktionierenden Wettbewerb geben, müsste der Strom bis Jahresmitte um zehn Prozent beim Kunden billiger werden. In ähnlicher Größenordnung hatten im vergangenen Jahr die Preise für die Industriekunden nachgegeben.
“Verbraucher sollten den Anbietern endlich massiv die rote Karte zeigen und zu billigeren Versorgern wechseln”, wurde Krawinkel zitiert.
Na vielen Dank auch… Wucher mit der Energieversorgung. Da sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht ein Niedrigenergiehaus baut, sich ein Solar-Panel auf’s Dach setzt oder sich sonst wie von den Konzernen unabhängig macht.
Leute, setzt auf eigene, erneuerbare bzw. alternative Energieformen!
Zufallsfund:
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