Category LOHAS

Unternehmen gegen Plastikverpackungen

22 April, 17:21, by Green Man Tags:, , ,

Die folgende Pressemitteilung fand sich heute in meiner Mailbox:

Das Plastik Problem

Wie Grüne Erde seit Jahren erfolgreich den Plastikmüll minimiert

Spätestens seit dem Film Plastic Planet ist das Thema Plastikmüll in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit gerückt. Grüne Erde verpackt seit 2007 textile Produkte in Bioplas- tikfolien aus Maisstärke.
Rund 6 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen laut UNO Berichten jährlich über Flüsse in die Ozeane. Gesundheitsschädlich sind die Kunststoffe und die enthaltenen Weichmacher oder Farbmittel aber nicht nur für Meerestiere – auch im menschlichen Körper können sie sich anrei- chern und Schaden anrichten.
Grüne Erde hat diese Problematik schon lange erkannt und sich intensiv mit dem Thema Verpa- ckungsmaterial auseinandergesetzt. Denn das Material muss nicht nur umweltfreundlich sein, sondern auch zahlreichen Normen entsprechen, funktionell, reißfest, handhabbar und bezahlbar sein. Aus diesem Grund wurden die textilen Produkte von Grüne Erde lange Zeit in Papier ver- packt – Plastikfolie kam nie in Frage. Die Nachteile des Papiers lagen auf der Hand – die Ware war nicht sichtbar und es war keine ausreichend hohe Reißfestigkeit gegeben.
Seit April 2007 werden Grüne Erde Textilien, wie Kissen, Decken und Bettwäsche in einer Folie aus Maisstärke verpackt. Die Folie ist ein Biokunststoff auf der Basis von Mais. Mit einem spe- ziellen Behandlungsverfahren entsteht aus den Maiskörnern eine zähe Masse, die zu Granulat zerkleinert wird. Daraus lassen sich Kunststoffe mit verschiedenen Eigenschaften herstellen, sogar Mobiltelefone aus Bioplastik gibt es schon. Die Grüne Erde Verpackungsfolie ist aus nachwachsenden, heimischen Rohstoffen hergestellt und komplett biologisch abbaubar. Grüne Erde Postpakete werden mit Papierklebeband verschlossen, als Füllmaterial wird gekräuseltes Packpapier verwendet. Umreifungsbänder aus Plastik stehen dank Kartonagen mit Grifflöchern ebenfalls kurz vor der Ausrottung.
Dennoch: Die ungiftigen, abbaubaren Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen sind nur ein Schritt des konsequent ökologisch ausgerichteten Unternehmens aus Österreich. Nachhaltiges Konsumverhalten ist der nächste: Papier- statt Plastiktüte, stilvolle Holzrahmen statt Kunst in Kunststoff und Getränke aus Gläsern und Flaschen. Klingt irgendwie selbstverständlich, oder?

So, hört sich ja sehr gut an.
Jetzt werde ich aber mal das machen, was Green Man immer bei so einer Gelegenheit tut: Nachsehen, ob auch alles stimmt, was da behauptet wird. Mal sehen, ob Grüner Erde hält, was sie versprechen.

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Wie gut, dass es das Internet gibt

20 April, 22:01, by Green Man Tags:, , , ,

Wie schön! Nachdem ich hier erwähnt habe, dass meine Frau und ich Eltern werden, hat sich doch prompt der Natur Baby Shop bei mir gemeldet. Das finde ich doch mal richtig schön.

Das Angebot, dass der natur Baby Shop zu bieten hat, kann sich sehen lassen und die Philosophie von Daniel und Barbara ist wirklich unterstützenswert!

Was sie mir persönlich auch noch sympathisch macht: Sie haben Zwillinge! Da kann ich nur sagen: Viel Glück! Ich weiß zwar nicht, wie es ist, Zwillinge groß zu ziehen, ich weiß aber wie es ist mit einem Zwilling aufzuwachsen.

Ich werde den Baby Natur Shop zu einem späteren Zeitpunkt (wahrscheinlich am Wochenende) nochmal genauer vorstellen, jetzt läuft mir leider die Zeit davon.

Eines kann ich aber schon mal sagen:

Green Man empfiehlt: Natur Baby Shop!

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Grüne Kindermode – tgkp

18 April, 10:44, by Green Man Tags:, ,

Hui…

Da bin ich gerade auf etwas aufmerksam geworden, das mich ganz besonders erfreut.

Zur Info: Meine Frau und ich werden ca. Ende August Eltern.

Zurück zum Thema: Beim Stöbern durchs Netz bin ich auf ein Label gestoßen, das sich auf Mode, Speziell Kindermode, aus Biobaumwolle spezialisiert hat.

Die Jungs und Mädels nennen sich tgkp und ihre Webseite startet laut Ankündigung im Mai. Da werde ich doch Mai/Juni mal vobeischauen und mir ansehen, was die so zu bieten haben und was das denn kostet.

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Infografik zu Nachaltigkeit

04 März, 20:23, by Green Man Tags:,

Ein schöner Fund aus dem Netz, der den Themenbereich Nachhaltigkeit sehr gut illustriert:

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit - Grafisch aufbereitet

Es ist ein gängiges Missverständnis, dass Nachhaltigkeit gleichbedeutend ist mit radikalem Umweltschutz. Radikaler Umweltschutz geht meist auf Kosten der Menschen, v.a. in Entwicklungsländern. Es mag gut sein, gegen den Anbau von Gen-Mais in Europa zu demonstrieren. Wenn der gleiche Gen-Mais aber die Eigenschaft besitzt, auch bei relativer Trockenheit und auf kargeren Böden zu gedeien, dann ist dessen Anbau für Bauern in Trockengebieten eine Überlebensfrage. In diesem Falle ist der Anbau von Gen-Mais nachhaltig.

Ich glaube, Norman E. Borlaug hat einmal sinngemäß gesagt: “Es ist einfach, gegen den Anbau gewisser Feldfrüchte zu sein, wenn man selbst nicht hungrig ist.”

Nachhaltigkeit sucht immer einen Ausgleich zwischen den Interessen der Menschen (sozial und ökonomisch) und der sie umgebenden Umwelt. Nachhaltigkeit steht für eine holistische Herangehensweise, die alle Einflussfaktoren mit in die Problemlösung mit einbezieht, ohne von vorne herein einem Faktor den Vorzug zu geben.

Menschen brauchen eine saubere, funktionierende, natürliche Umwelt, um sich wohl zu fühlen. Sie benötigen aber auch Rohstoffe, um einen würdigen (nicht dekadenten!) Lebensstandard zu haben und Nahrungsmittel, um überhaupt am Leben bleiben zu können.

Nachhaltigkeit zielt hier auf langfristigen Ausgleich all dieser Elemente.

Damit

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LOHAS Literaturtipp

14 Februar, 11:44, by Green Man Tags:, , ,

Ich habe mich jetzt mal schlau gemacht, was es denn an offline-Infos zum Thema LOHAS so gibt. Selbst mal ein Buch in die Hand zu nehmen schadet ja nicht. Lesen ist ja schließlich immernoch eine Fähigkeit, die gepflegt werden sollte. Ein gutes Buch hat noch niemandem geschadet und man kommt auf diese Weise auch von der Online-Sucht weg.

Also, hier mal eine Buchempfehlung zum Thema LOHAS:

Das Buch ist weniger ein How-To als vielmehr eine EInführung und Erklärung für den interessierten Außenstehenden. Es geht auf die Beweggründe hinter der Bewegung ein, zeigt Ursprünge und macht auch deutlich, wie groß die LOHAS Bewegung inzwischen geworden ist und warum ihr EInfluss auf die Konsumgesellschaft inzwischen auch die Aufmerksamkeit der großen Global Player erregt hat.
Hierdurch wird klar, wenn sich genug Leute zusammentun, um was zu bewegen, dann bewegt sich was.Und: Nie war s so einfach wie heute, mit einer global vernetzten Kultur, wirklich genug Leute zu sammeln, um was zu bewegen.
Also: Wer interessiert ist, dem kann ich dieses Buch empfehlen!

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Austausch über den Äther

03 Februar, 20:45, by Green Man Tags:, , , , ,

Das Internet ist wirklich eine feine Sache. Ich sage das nicht nur, weil ich selbst ein Online-Freak ohne Leben bin, sondern weil es das Leben echt einfacher macht. Nicht nur, dass ich mir all die guten Lebensmittel von Bring mir Bio, PureNature, der Ökokiste usw. über das Internet bestellen kann, nein, es geht auch um die vielen Informtiondquellen, die man nutzen kann.

Gerade, wenn man sich neu für LOHAS als Lebensführung und den Konsum von Bio-Lebensmitteln etc. entschieden hat, bietet das Internet zum Glück genugend Sprungbretter, um richtig in die Materie einzutauchen.

Was ich als zentrales Portal und Community sehr empfehlen kann, ist Utopia. Außer einem Forum und einer wirklichen Masse an Leuten kann man auch direkt unter den Mitgliedern nach deren Expertiesen suchen. D.h. Du suchst jemanden, der Ahnung von Ziegenzucht und Käseherstellung hat, dann kannst Du den auf Utopia unter den Mitgliedern finden. Vorrausgesetzt natürlich, ein anderes Mitglied hat das als Expertiese angegeben.

Auf jeden Fall ist Utopia eine wirklich gute Adresse, um sich auszutauschen und auch Profis zu allen Bio- Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu finden. Aus Erfahrung kann ich auch sagen: Die Leute sind cool! Außerdem hat Utopia eine eigene Kiva-Gruppe, das macht sie mir noch sympathischer.

OK, soviel für heute, jetzt muss ich mal gucken, wo denn meine beiden Fellknäuel stecken…

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LOHAS und was man genau tun kann

23 Januar, 16:52, by Green Man Tags:,

LOHAS steht für Lifestyle of Health and Sustainability. Übersetzt etwa: Lebensführung die gesund und nachhaltig ist. Da gibt es jetzt natürlich einen ziemlichen Interpretationsspielraum, was denn damit nun gemeint ist.

Statt irgend jemandem vorschriften zu machen, wie den die Lebensführung als LOHAS auszusehen hat, möchte ich aufzeigen, wie ich persönlich LOHAS umsetze und damit Ansatzpunkte und Inspiration für andere geben.

  1. Bewusster Konsum: Spontankäufe versuche ich, mehr oder weniger erfolgreich, aber ich werde besser, zu vermeiden. Im Einzelfall reicht dies von einer Tafel Schokolade auf die ich gerade Lust habe und dann doch nicht kaufe, weil: sie ist nicht nötig, bis zum Verzicht mal shoppen zu gehen, weil: Es ist nicht nötig. Lustkäufe und Spontankäufe sind meist nur Geldverschwendung und bringen keinen Langzeitnutzen.
    Außerdem vermeide ich es, mir neues Equipment (sprich: Computer, Stereoanlage etc) zuzulegen, bevor bei mir zuhause irgendwas irreparabel kaputt ist. Es ist völlig unnötig, sich alle sechs Monate einen neuen Computer zuzulegen, nur weil der alte nicht mehr cutting edge ist. Solange er noch funktioniert, brauche ich keinen neuen. Vorsätzlich beschdigen um einen Vorwand zu haben zählt nicht.
    Ebenso verhält es sich mit Klamotten. Ich brauche keine sieben Anzüge und zwanzig T-Shirts. Wenn die Kleidung abgetragen oder zerschlissen ist, OK, wird ersetzt. Aber eine Hose vom letzte Jahr nur der Mode wegen mit einer neuen zu ersetzen ist selbst dann kein bewusster Konsum, wenn die neue Hose aus Fair Trade Bio-Baumwolle ist.
    Das bringt mich zum nächsten Punkt: Nimm keine Dienstleistunge wahr und kaufe keine Produkte von Firmen, die die Umwelt zerstören, ihre Mitarbeiter ausbeuten, Kinderarbeit verwenden um billig zu sein etc. Denke ethisch bei Deinen Entscheidungen.

    Kurz zusammengefasst: Kaufe nichts, was Du nicht brauchst und wähle genau, was Du kaufst.

  2. Tu was für die Umwelt! Egal, ob Du vor Ort an einem Begrünungsprojekt teilnimmst oder für den Regenwald und Greenpeace spendest, ist eigentlich egal. Engagiere Dich in irgend einer Form zum Wohle des Planeten!
  3. Engagiere Dich in Deinem Umfeld. Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Sache der anderen. Wenn Du vor Ort irgendwas findest, was geändert werden soll und keiner tut was, tue Du was. Manchmal ist es schon genug, dem Stadtrat oder der Tageszeitung einen Brief zu schreiben, damit was passiert.
  4. Inspiriere und gewinne andere. Je mehr wir sind, die LOHAS verfolgen, desto besser.

So, ich hoffe mal, ich habe einigermaßen klar gemacht, was LOHAS für mich bedeutet und es sind hier auch ein paar Punkte dabei, die Ihr für Euch verwenden könnt.

Gruß,

GreenMan


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