Category Fair Trade

Augsburg – Die heimliche Fair Trade Hauptstadt

08 August, 12:15, by Green Man Tags:, , ,

Also bisher kann ich wirklich sagen: Unser Umzug nach Augsburg war die richtige Entscheidung. Nicht nur sind die Mieten hier erstanlich günstig, Augsburg ist eine ganz bezaubernde mittelalterliche Stadt und die Leute hier sind wesentlich freundlicher als an unserem letzten Wohnort, nein, Augsburg ist noch dazu sehr beim Thema Fair Trade aktiv!

Genaueres kann man hier finden: Fair Trade Town Augsburg

Wie schön!

Allein 24 Cafés und Restaurants in Agsburg bieten Fair Trade Produkte an. Da kann man auch gerne einmal mehr abends weg gehen oder sich auf dem Weg zur Arbeit einen Kaffee mehr holen. Genuss mit gutem Gewissen ;-) und dem lokalen Handel hilft es auch noch.

DAZ Augsburg hat zur Fair Trade Stadt Augsburg folgendes zu sagen (Artikel vom 01.05.2010)

„Global denken, lokal Handeln“: Diesen Leitspruch aus dem Repertoire der Friedens- und Umweltaktivsten darf sich nun auch die Stadt Augsburg auf die Fahnen schreiben. Der Stadtrat beschloss am vergangenen Donnerstag einstimmig, Fairtrade-Stadt zu werden.

Den ganzen Artikel gibt’s hier.

Wenn Ihr nachschauen wollt, ob eure Stadt auch schon Fair Trade Stadt ist, dann klickt mal das folgende Bild und schaut nach.

Wenn Ihr Eure Stadt nicht findet, dann ist es an der Zeit, mal dem Bürgermeister auf diverse Dinge hinzuweisen, oder?

Aufmerksam auf die Tatsache, dass Augsburg Fair Trade Town ist, wurde ich übrigens beim diesjährigen Festival der Kulturen hier in Augsburg.

Festival der Kulturen 2010

Festival der Kulturen 2010

Als neu zugezogene hätten meine Frau und ich das fast verpasst. Aber da auf dem Rathausplatz ziemlich was los, weshalb wir da gar nicht dran vorbei kamen. Und ein buntes Programm gabs. EIne Gesangsgruppe aus Kasachstan, Samba-Tänzer, Vietnamesische Tänzer, Afrikanische Trommler, Salza-Tänzer unter Führung einse Kubaners, Disidenten-Hip-Hoper, es war ganz erstaunlich.

Mal gucken, was nächstes Jahr angeboten wird.

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Happy Coffee

26 Mai, 20:39, by Green Man Tags:, , ,

Ein ganz kurzes Update…

Meine momentan im Wachstum begriffene Familie hält mich leider etwas davon ab, mich mehr um diesen Blog zu kümmern. Leider ist in diesem Zusammenhang sogar ein äußerst unpassendes Wort.

Wie dem auch sei, ich bin ja bekennender Kaffee-Junkie, wie das wahrscheinlich viele sind, die meine Hobbies teilen. Da freut es mich natürlich, auf so Projekte wie Happy Coffee aufmerksam zu werden.

Christian Häfner, der Mann hinter dem Projekt, beschreit die Vision von Happy Coffee wie folgt:

Jede Firma, jeder Verein oder auch viele Privathaushalte verbrauchen Kaffee, doch mangelt es oft an der Bereitschaft fair gehandelten Kaffee zu kaufen, meist aufgrund des Preises. Ich bin der Überzeugung, dass fair gehandelter Kaffee mit bester Qualität nicht unnötig teuer sein muss. Um maximale Transparenz bieten zu können, biete ich eigenen Kaffee zum Kauf an. Dabei möchte ich mit Transparenz zur Herkunft, bester Qualität und natürlich einem angemessenen Preis überzeugen. Für jede Firma mit größerem Verbrauch biete ich zudem kostenlose Werbung im Happy Coffee Netzwerk an um auch Firmen die Möglichkeit zu geben, Gesicht im fairen Handel zu zeigen.

Hohe Ziele, die er sich da steckt und auch wirklich sehr unterstützenswert.

Green Man empfielt: Happy Coffee

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Ich habe ja gesagt, ich bleibe an Alnatura dran

27 April, 21:52, by Green Man Tags:, , ,

Im News-Bereich von Alnatura gibt es zum neuesten Stand der Sache mit Daabon u.a. folgendes zu lesen:

Seit dem 19. April sind Partner örtlicher NGOs in Las Pavas und machen sich ein Bild von der dortigen Situation. Recherchen zu den rechtlichen Gegebenheiten folgen. Unter anderem klären unsere Beauftragten mit verschiedenen Einrichtungen und Bürgerinitiativen, wie es sich mit der in der Fernsehsendung gezeigten Lage verhält. Ende Mai werden wir einen umfassenden Bericht erhalten, der auch die agrarfachlichen Fragen eines ökologisch verträglichen und nachhaltigen Ölpalmenanbaus enthalten wird.

OK, die sind Stand heute acht Tage vor Ort und machen sich ein Bild. Ich gehe mal davon aus, dass es in nächster Zeit dazu bei Alnatura ein Update zur Situation geben wird. Bisher sieht ja alles nach ernsthafen Bemühungen aus.

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Weitere Entwicklungen im Daabon Skandal

07 April, 09:26, by Green Man Tags:, , ,

Hallo zusammen!

Ich hatte ja angekündigt, dass ich an der Sache mit Daabon dran bleibe. Nachdem Alnatura schon auf meinen ersten Beitrag so rasch reagiert hatte, dachte ich mir, ich informiere mich dort über den weiteren Verlauf der angekündigten Untersuchungen.

Von Alnatura erhielt ich auf meine Anfrage die folgende Antwort:

Wir haben einen unabhängigen Fachmann, der gute Kontakte zu einigen NGOs in Kolumbien und dort selbst einige Jahre gelebt hat und der im Agrarbereich tätig ist, mit der Aufarbeitung der Vorwürfe beauftragt. Außerdem ist einer unserer Herstellerpartner, der vor Ort schon seit Jahren stark engagiert ist, an der Sache dran, fährt kommende Woche nach Kolumbien. Insofern kann ich aktuell mitteilen “wir sind dran”, aber es gibt noch keine abschließenden Befunde.

Alnatura hat zudem sämtliche Herstellerpartner, die in den Alnatura Produkten mit der Zutat Bio-Palmöl arbeiten, außerdem Importeure, für Juni zu einer Konferenz nach Bickenbach eingeladen; bei dem Termin wird es um das Verabreden von Kriterien über die Anforderungen des Bio-Landbaus hinaus gehen und um das gemeinsame Erschließen weiterer Bezugsquellen gemäß den verabredeten Kriterien.

Auf unserer Website informieren wir jeweils, sobald etwas Neues zu berichten ist.

Freundliche Grüße
Manon Haccius

OK, das ist doch schon mal etwas wert. Jetzt warte ich also, bis die einberufene Konferenz vorüber ist und weitere Mitteilungen zum Daabon Skandal auf der Website von Alnatura veröffentlicht werden.

Es ist aber schon mal schön zu sehen, dass etwas unternommen wird.

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Es steht Bio drauf, es ist Blut drin

22 März, 21:55, by Green Man Tags:, ,

Oha!

Gerade war ich mal auf der Seite von Report aus Mainz, und was finde ich? Diesen Bericht!

Das ist ja wirklich das Letzte. Da arbeiten deutsche Bio-Lebensmittel Produzenten mit einem kolumbianischen Konzern zusammen, von dem bekannt ist, dass er nicht gerade zimperlich in der Wahl seiner Mittel ist.

Im konkreten Fall geht es um die Zwangsumsiedlung von Bauern, die ihr Land nicht für die Errichtung einer Plantage räumen wollten- Super, Alnatura, Rapunzel und Allos, das habt ihr ja fein hinbekommen.

Wie gesagt: Der Konzern (Daabon) war vorher offenbar schon für seine Methoden berüchtigt. Da werde ich auch mal dran bleiben. Mal sehen, was da noch bei rauskommt.

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Starbucks, Kaffee und es ist nicht grün

21 Februar, 11:27, by Green Man Tags:, , , ,

Das finde ich jetzt ärgerlich, Starbucks ist anscheinend nicht gerade freundlich zu seinen äthiopischen Kaffeebauern. Zumindest waren sie das bis vor kurzem nicht und dann schritt Oxfam ein. Was dabei rauskam ist zwar auf der einen Seite sehr erfreulich, Starbucks behandelt die äthiopischen Bauern jetzt besser, hat die Bedingungen in den Verträgen angepasst etc. Auf der anderen Seite zeigt es aber mal wieder, wie große Konzerne immernoch versuchen, schwächere Partner auszunutzen, wenn sie glauben, damit davon zu kommen.

Was mich hier besonders stört, ist Starbucks Image als umweltfreundlicher, sozial aktiver Konzern, das sie gerne für sich in Anspruch nehmen.

Trotzdem haben sie in den vergangenen Jahren Druck auf ihre äthiopischen Partner ausgeübt, die Kaffemarken „Sidamo“, „Yirgacheffe“ und „Harar“ nicht selbst zu vermarkten, dieses Privileg läge allein bei Starbucks. Super, gaaaanz toll.

Damit schrenken sie natürlich die Verdienstmöglichkeiten der Bauern sehr stark ein.

Dank einer Initiative von Oxfam in Zusammenarbeit mit den äthiopischen Bauern hat sich das geändert. Ich mag Starbucks eigentlich, aber jetzt werde ich sie doch mal näher unter die Lupe nehmen. Vielleicht gibt es da noch mehr schwarze Flecken auf dem Image.

Näheres zum Theman gibt’s bei Oxfam.

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Die Fair Trade Landschaft in Deutschland

07 Februar, 12:14, by Green Man Tags:, ,

Ich hatte ja schon zuvor das Thema Fair Trade im Bezug auf Baumwollbekleidung und Baumwolle an sich angesprochen und auch schon eines der Gütesiegel erwähnt.
Heute geht es um eine ganz kurze, grobe Übersicht bezüglich der Fair Tarde Lage in Deutschland. Gegenwärtig (d.h. Stand noch 1008, da die 2009 Statistik noch nicht vorliegt) ist Fair Trade ein definitiver Wachstumsmarkt. Das Umsatzvolumen stieg von 2007 auf 2008 um erstaunliche 38% auf 266 Millionen (!) Euro. Da ist allerdings noch Potential vorhanden. Hochgerechnet pro Bundesbürger sind das nämlich gerade mal drei Euro und ein Bischen pro Jahr, da geht also auf jeden Fall noch was. Die Milliardengrenze ist ein erreichbares Ziel.

Der Löwenanteil des Umsatzes teilen sich die großen Fair Trade Kraken Gepa (Marktführer), El Puente und DWP. Das umsatzstärkste Produkt ist… Na wer will raten?

Kaffee! (freut mich als Koffein-Süchtling natürlich besonders)

In aller Bescheidenheit will ich hier hinzufügen, dass ich glaubich mindestens 10 kg Fair Trade Kaffee (gemahlen) jährlich selbst verkonsumiere. Er schmeckt wirklich am besten, meine Lieblingssorte ist übrigens Pedro, gab es früher bei Tengelmann, ich habe sie aber schon seit einiger Zeit bei uns nicht mehr gesehen… Schade.

Auch da ist noch Wachstumspotential voranden, der Anteil von Fair Trade Kaffee am Kaffeeumsatz in Deutschland ist übrigens nur 1%.

Die Infos habe ich übrigens von Ökotest, ich mache die Nachforschungen natürlich nicht selbst, dazu ist nicht die Zeit da.

Nochwas: Vielleicht ist das vielen nicht klar: Bio und Fair Trade hat zwar mnchmal überschneidungen, ist aber nicht identisch, da sollte ich ein andermal etwas zu schreiben. Jetzt rufen mich aber die häuslichen Pflichten.

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Bio-Baumwolle aus Burkina Faso

Wie ich schon im Beitrag zuvor angedeutet habe, gibt’s jetzt was zu Leuten, die den Baumwollanbau richtig, nachhaltig und umweltvertrglich angehen:

In Burkina Faso läuft schon seit 2004 ein Projekt das lokale Bauern beim Anbau von Bio-Baumwolle unterstützt. Gegenwärtig sind 800 Bauern in Westafrika (primär in Burkina Faso) daran beteiligt und das Projekt ist eine Win-Win Angelegenheit für alle Beteiligten.

Alle Beteiligten in diesem Falle sind die Schweizer Entwicklungshilfegesellschaft Helvetas, ein weiterer deutscher Vorreiter auf dem Gebiet Bio-Textilien und Fair Trade/Fairer Handel, hessnatur und natürlich die Bauern vor Ort.

Warum?

Ganz einfach: Helvetas tut Gutes, wie es die Aufgabe der Gesellschaft ist, hessnatur tut ebenfalls Gutes und erhält von den Bauern hervorragende Bio-Baumwolle zur Weiterverarbeitung und die Bio-Bauern erhalten den Verdienst, den sie verdienen:

Weltmarktpreis  + 20% Bio-Prämie + 20% Fair Trade Prämie

Das ist doch mal ein Geschäft!

Außerdem: Alle Bauern sind dazu verpflichtet, keine Monokulturen anzulegen und statt dessen Fruchtwechsel zu betreiben. 60% der Anbaufläche wird für Baumwolle, 40% für anderes, z.B. Weideland oder andere Feldfrüchte genutzt. Das hilft natürlich, dass sich der Boden erholt, Baumwolle ist eine recht anspruchsvolle Pflanze.

Durch den Fruchtwechsel und die Nutzung von Anbaufläche für anderes, sind die Bauern auch in der Lage, sich besser selbst zu versorgen und begeben sich nicht in Abhängigkeit von Baumwollkäufern. Außerdem sind sie dazu verpflichtet, keine Pestizide einzusetzen und verseuchen so auch nicht den Boden und machen sich un ihre Nachkommen krank.

Ein wirklich vorbildliches Projekt!

Green Man empfiehlt: hessnatur.



hessnatur Onlineshop - Naturtextilien Versand

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Greenality – Fair Trade Klamotten vom Feinsten

17 Januar, 16:21, by Green Man Tags:,

Es ist ja eine traurige Tatsache, dass sich in Sachen Fair Trade in Deutschland recht wenig tut. Da sind unsere Mitmenschen in den USA, Kanada und Großbrittanien schon weiter. Gerade was Bekleidung angeht, muss man schon sehr suchen.

Noch schlimmer wird die Sache, wenn man coole Klamotten möchte und nicht unbedingt auf “modisch-konservativ” steht. Diese offensichtliche Schwäche in der deutschen Fair Trade-Landschaft zu bereinigen, haben sich die Jungs und das Mädel von Greenality zum Ziel gesetzt. Greenality lässt sich sehr schön aufschüsseln in Green + Mentality, womit schon einiges gesagt ist.

Greenality wurde 2008 (Juli) in Stuttgart gegründet, ist also noch eine junge Firma und die leben das, wofür ihr Name steht. Das versorgt sich mit 100% erneuerbarer Energie, die Verpackung ist ökologisch, es passt einfach alles. Die sind echt. Mehr darüber könnt Ihr auf dem Greenality-Steckbrief erfahren.

Ganz wichtig sind selbstverständlich auch die absolut verschärften Shirts, die Markus & Co. anbieten, hier mal eine Auswahl (was ich jetzt besonders chick fand):

Aber am Besten, Ihr schaut selbst mal vorbei, die Auswahl kann sich sehen lassen und es ist wirklich erfrischend anderst.

Außerdem bin ich auch noch über Greenality auf eine Band meines Geschmacks gestoßen: SANCHO PANZA. Über die werde ich wohl später auch noch ein Wort oder zwei verlieren.

Aber jetzt ist erst mal gut für heute.

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Fair Trade

16 Januar, 01:01, by Green Man Tags:, ,

Dies ist nur zur Info für diejenigen, die sich nicht ganz sicher sind, was Fair Trade eigentlich ist.

Fair Trade als Begriff ist erst mal Englisch und heißt auf Deutsch Fairer bzw. Gerechter Handel. Gewöhnlich ist es nämlich so, dass viele Primärerzeuger aus Staaten der 3. Welt von westlichen Konzernen über den Tisch gezogen werden.

Wenn man auf die Preise vieler Produkte in unseren Supermärkten schaut, ergibt sich ein trauriges Bild wenn man sich ansieht, wer an den Preisen was verdient, hier eine Beispielgrafik:

fair-trade-beispiel2

Wie man sieht, verdienen die Arbeiter, die den Kaffee, in diesem Falle nicht-Fair Trade Kaffee, produzieren am wenigsten. Fair Trade versucht, dieses ungleichgewicht zu gunsten der Bauern bzw. Hersteller in Drittweltstaaten auszugleichen. Ein ausgesprochen nachhaltiges und ethisches Ziel.

Folgende Grundsätze werden in der Fair Trade Praxis angewendet:

  • Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten schaffen: Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Er soll Chancen für Hersteller schaffen, die wirtschaftlich benachteiligt oder vom bestehenden Handelssystem an den Rand gedrängt worden sind.
  • Zahlung eines fairen Preises: Der Preis soll im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden und unabhängig von den Schwankungen der Weltmarktpreise stets die Produktionskosten decken, die Existenz der Produzenten sichern, eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen. Darüber hinaus wird oftmals eine Prämie bezahlt, mit der die Bauern oder Arbeiter gemeinschaftliche Projekte zur langfristigen Verbesserung ihrer Situation umsetzen können. Bei Bedarf werden Vorfinanzierungen gewährt.
  • Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit ist verboten. Die Gewerkschaftsfreiheit muss gegeben sein.
  • Gleichberechtigung von Frauen: Frauen werden immer für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.
  • Aufbau von Kapazität und Know-how: Fairer Handel soll die Produzenten unabhängiger machen und sie befähigen, sich auf dem Markt zu behaupten.
  • Transparenz und Verantwortung: Fairer Handel bedeutet transparente Geschäftsführung und kommerzielle Beziehungen, um fair und respektvoll mit Handelspartnern umzugehen.
  • Umweltschutz: Ökologische Landwirtschaft ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch gefördert. Bestimmte besonders umweltschädigende Pestizide sind im Anbau untersagt.

Alles sehr unterstützenswerte Grundsätze, wie ich finde. Das aber nur in aller Kürze zur Info. Das in Deutschland bekannteste Fair Trade Siegel ist:

Auch bei Fair Trade ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt und es gibt einige Kritikpunkte, die durchaus berechtigt sind. Dazu gehört unter anderem die Tatsache, dass die Preisgestaltung häufig etwas undurchichtig ist und der Verbraucher Mühe hat nachzuvollziehen, wie die Preise zustande kommen. Dieser Thematik widme ich mich aber ein Andermal. Jetzt ist es schon nach 01:00 und ich gehe ins Bett.

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