Wenn ich das bisherige Jahr 2010 so Revue passieren lasse, kommt mir das Grauen. Die größte Ölpest in der (bisherigen) Geschichte der Menschheit:
Von den Langzeitfolgen will ich gar nicht reden. In China geht gerade etwas ganz ähnliches ab, findet aber in den Medien kaum Beachtung. Mag vielleicht daran liegen, dass die Chinesen nicht gerade für Umweltschutz und Nachhaltigkeit bekannt sind. Der in China betriebene Raubbau an der Natur ist Grauen erregend. Aber gut, wir haben auch unseren Tagebau und sollten deswegen nicht mit dem Finger auf die Chinesen zeigen…
In Russland und Weißrussland ist gerade eine ganz andere Katastrophe am Ablaufen, Pakistan verzeichnet die schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte und in der deutsch-polnischen Grenzregion ist auch schon wieder Land unter.
Was muss eigentlich noch alles passieren, bis sich die Herren und Damen in den Chefetagen und in den Regierungsgebäuden mal auf breite Front zusammensetzen und wirklich etwas unternehmen? Ist das, was allein in diesem Jahr BISHER abgelaufen ist nicht Beweis genug dafür, dass es so nicht weiter geht?
Wir müssen nicht nur umdenken, wir müssen sofort handeln, wir alle! Es gibt keine Ausnahmen, egal, wie dick mein Konto ist und wie weit ich vom nächsten verseuchten Stück Land entfernt bin.
Bill Gates und Warren Buffet haben hier ein großes Zeichen gesetzt, dass gerade die Reichen etwas unternehmen können. Wenn die Herren und Damen hinter BP und den anderen Ölkonzernen (Vorstände wie Großaktionäre) etwas Anstand (steht im Wörterbuch, falls der Begriff unbekannt ist) hätten, dann würden sie auch einen Font aus ihrem Privatvermögen gründen und etwas für den Umweltschutz tun.Wir brauchen mehr massive private Investitionen im Milliardenbereich in nachhaltige Projekte von Wind- Solar- und Wasserenergie, bis hin zur Kernfusionsforschung und auch der Entwicklung eines operationsfähigen Weltraumlifts.
Ja, ich meine das ernst. Ein Weltraumlift wäre eine verdammt günstige Methode, Ladungen ins Orbit zu bringen. Die Erde ist überbevölkert, das ist eine Binsenweisheit, jeder weiß das. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wir schaffen neue Lebensräume, oder wir vermindern die Einwohnerzahl massiv.
Da letzteres wohl schwer durchsetzbar und noch schwerer umsetzbar ist, bleibt ersteres.
Da gibt’s wieder zwei Möglichkeiten:
- Besiedelung des Meeresbodens
- Besiedelung des Weltraums
Ich überlasse das Meer lieber den Walen. Wi haben schon genug Schaden an Land und im Meer angerichtet, ohne im letzteren zu hausen.
Also: Ab ins All. Es gibt Wasser auf dem Mond und auf dem Mars. Wenn wir erst mal einen Weltraumlift haben, dann werden die Kosten, Ladungen isn Orbit zu bringen, um ein 10- bis 20faches sinken, und dann ist das auch viel ökonomischer.
Wir brauchen nur die richtigen Investoren!
Oh je, jetzt habe ich aber mal was schwadroniert…


