Ich könnte mich schon wieder stundenlang aufregen. Was sich die Stromkonzerne auf Kosten der großen Masse der privaten Verbraucher leisten, geht auf keine Kuhhaut. Vor allen Dingen nicht, wenn sie selbst den Strom immer billiger einkaufen können.
Aber ich übergebe das Wort erst mal der Süddeutschen Zeitung:
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Stromkonzerne wegen ihrer Preise für Privathaushalte kritisiert. “Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen“, sagte der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, der Zeitung Bild.
Nach zahlreichen Erhöhungen 2009 seien die Preise 2010 nochmals im Schnitt um sechs Prozent angehoben worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox.
Er verwies dabei auf die Strom-Großhandelspreise, die an der Energiebörse in Leipzig seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 40 Prozent gesunken seien.
Würde es einen funktionierenden Wettbewerb geben, müsste der Strom bis Jahresmitte um zehn Prozent beim Kunden billiger werden. In ähnlicher Größenordnung hatten im vergangenen Jahr die Preise für die Industriekunden nachgegeben.
“Verbraucher sollten den Anbietern endlich massiv die rote Karte zeigen und zu billigeren Versorgern wechseln”, wurde Krawinkel zitiert.
Na vielen Dank auch… Wucher mit der Energieversorgung. Da sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht ein Niedrigenergiehaus baut, sich ein Solar-Panel auf’s Dach setzt oder sich sonst wie von den Konzernen unabhängig macht.
Leute, setzt auf eigene, erneuerbare bzw. alternative Energieformen!



Solarpanele sind aber aus Sicht der Energiebilanz und Ökologie auch nicht das Gelbe vom Ei. Diese ganze Silizium-Herstellung usw. ist nicht gerade ein energiesparendes Verfahren.
Vlt. sollte der Staat einfach mal das Netz an sich kaufen und dann den Wettbewerb der Anbieter eröffnen. Weil Strom ist Strom.