Ein Video von TED, Sprecherin ist Shukla Bose.
Zwar geht es hier nicht um Bio, aber um Nachhaltigkeit und darum, Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, und das mit ganz einfachen Mitteln und Methoden.
Erstmal das Video:
Kurze Zusammenfassung:
Kindern aus völlig unterprivilegierten Verhältnissen, den Slums Indiens, wird mit einfachen Mitteln Bildung ermöglicht. Sie werden literat, lernen Englisch und bekommen Zugang zum Internet (wenn letzteres vor Ort möglich ist).
Außerdem werden besonders begabte Kinder speziell gefördert und erhalten Stipendien angesehener Universitäten.
Besonders schön fand ich übrigens, wie das eine Mädchen begeistert über die Qualität des Essens an der Schule schwärmt. Allein das sagt mehr über die Verhältnisse aus, aus der sie stammt und wie sehr sich ihr Leben verbessert hat, als jeder Bericht dies könnte.
Zu solchen Initiativen kann man nur sagen: Mehr davon!
Ich war mal ein Jahr lang Vegetarier und ernähre mich immernoch zu 80%-90% vegetarisch. Wenn ich die Möglichkeit habe (was selten genug der Fall ist, kaufe ich Bio-Fleisch vom Schlachter oder Bauern meines Vertrauens. Eigentlich sollte ich wieder versuchen 100% vegetarisch zu leben.
Warum?
Naja, guckt mal auf der Seite der Tagesschau:
Experten erheben schwere Vorwürfe
Der Horror auf dem Schlachthof
Im Schnitt isst jeder Deutsche um die 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Dass dafür Tiere geschlachtet werden müssen, ist klar. Dies soll eigentlich möglichst schmerzfrei geschehen. Fachleute erheben aber den Vorwurf, dass viele Tiere schlimmste Qualen erleiden.
Gerade war ich mal auf der Seite von Report aus Mainz, und was finde ich? Diesen Bericht!
Das ist ja wirklich das Letzte. Da arbeiten deutsche Bio-Lebensmittel Produzenten mit einem kolumbianischen Konzern zusammen, von dem bekannt ist, dass er nicht gerade zimperlich in der Wahl seiner Mittel ist.
Im konkreten Fall geht es um die Zwangsumsiedlung von Bauern, die ihr Land nicht für die Errichtung einer Plantage räumen wollten- Super, Alnatura, Rapunzel und Allos, das habt ihr ja fein hinbekommen.
Wie gesagt: Der Konzern (Daabon) war vorher offenbar schon für seine Methoden berüchtigt. Da werde ich auch mal dran bleiben. Mal sehen, was da noch bei rauskommt.
heute ist was sehr überraschendes passiert, das mein Weltbild bezüglich einer bestimmten Firma total durcheinander gebracht hat. Meine Frau war heute “notgedrungen” Klamotten kaufen, weil der Bauch wächst und wächst und der einzige Laden, der etwas in der passenden Größe hatte, war C&A.
Ich habe keine besonders hohe Meinung von C&A, umso mehr hat es mich überrascht, dass sie inzwischen Textilien aus Bio-Baumwolle im Programm haben. Da habe ich wirklich gestaunt. Bei C&A dachte ich bisher eigentlich immer an sehr, sehr preisgünstige Klamotten, die nicht lange halten… OK; in aller Fairness: Ich habe einen schönen Ledermantel, der ist inzwischen ausch schon neun Jahre alt und der hält und sieht noch immer top aus.
Also, nota bene: Textilien aus Bio-Baumwolle finden sich inzwischen häufiger, als man denkt und auch an Orten, an denen man es nicht erwartet.
Wie es aussieht, häufen sich hier die Einträge zum Thema Alternative Energie. Jedenfalls, ich bin zu einem ganz anderen Thema im Netz unterwegs gewesen und dann habe ich diese Seite gefunden:
BioPower Systems Logo
Die Firma mit Sitz in Eveleigh, Australien arbeitet an einer Technologie, die sich sehr an der Natur orientiert. Im konkreten Falle handelt es sich um Generatoren, die sich in Design und Funktion an Blasentang (Fucus vesiculosus) orientieren und mit denen Gezeitenkraft genutzt werden soll. Am 1.März verkündete BioPower Systems, dass sie ein Testgebiet in der Nähe von Port Fairy erworben haben und dort erste Tests ihres Systems durchführen werden.
Ich bin ja mal gespannt. Natur-inspirierte, quasi-organische Technologie interessiert mich sehr, der Seite werde ich häufiger mal einen Besuch abstatten.
Ich wünsche BioPower Systems auf jeden fall viel Erfolg mit ihrem Projekt.
Ich könnte mich schon wieder stundenlang aufregen. Was sich die Stromkonzerne auf Kosten der großen Masse der privaten Verbraucher leisten, geht auf keine Kuhhaut. Vor allen Dingen nicht, wenn sie selbst den Strom immer billiger einkaufen können.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die Stromkonzerne wegen ihrer Preise für Privathaushalte kritisiert. “Der Wettbewerb funktioniert nicht. Strom hätte schon längst billiger werden müssen“, sagte der Energieexperte des Verbandes, Holger Krawinkel, der Zeitung Bild.
Nach zahlreichen Erhöhungen 2009 seien die Preise 2010 nochmals im Schnitt um sechs Prozent angehoben worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf das Vergleichsportal Verivox.
Er verwies dabei auf die Strom-Großhandelspreise, die an der Energiebörse in Leipzig seit dem vergangenen Jahr im Schnitt um 40 Prozent gesunken seien.
Würde es einen funktionierenden Wettbewerb geben, müsste der Strom bis Jahresmitte um zehn Prozent beim Kunden billiger werden. In ähnlicher Größenordnung hatten im vergangenen Jahr die Preise für die Industriekunden nachgegeben.
“Verbraucher sollten den Anbietern endlich massiv die rote Karte zeigen und zu billigeren Versorgern wechseln”, wurde Krawinkel zitiert.
Na vielen Dank auch… Wucher mit der Energieversorgung. Da sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht ein Niedrigenergiehaus baut, sich ein Solar-Panel auf’s Dach setzt oder sich sonst wie von den Konzernen unabhängig macht.
Leute, setzt auf eigene, erneuerbare bzw. alternative Energieformen!
Bin gerade mal dem Tipp von Herwig, siehe Kommentar im vorhergehenden Eintrag, gefolgt und habe mir Bio Emma angeschaut. Sehr schöner Blog, mit umfangreichem Verzeichnis verwandter Blogs.
Besonders nett fand ich auch den letzten Artikel, der sich an, bzw. gegen, den sauberen Herrn Nonnenmacher richtet.
Vernetzung im Netz geht auch in grün, wie ich feststelle.
Dies erfreut mich natürlich ungemein.Seit ich diesen Blog betreibe und regelmäßig auch über Twitter laufen lasse, habe ich schon einige verwandte Seelen im Netz gefunden. Viel mehr: Die fanden mich. Die meisten davon sind Amerikaner, was an deren Dominanz auf Twitter liegt. Kürzlich hat mich aber ein schweizer Geschäftsmann namens Urs José Zuber angetwittert, der einen sehr schönen Online-Shop mit grünen Produkten betreibt:
Ich sollte mich überhaupt mal schlau machen, wie es denn eigentlich im restlichen Europa, speziell der EU (ja, ich weiss, das die Schweiz da nicht dabei ist) und da unseren östlichen Freunden, mit dem Bio-Boom aussieht. Laut Urs’ Aussage erlebt die Schweiz ja einen ähnlichen Bio-Aufschwung wie Deutschland.
Hat jemand schon mal einen Bio-Ländervergleich gemacht? Ich weiss aus persönlicher Erfahrung, dass es eine vergleichbare, wenn nicht prozentual sogar größere, Gruppe bio-orientierter bewusster Konsumenten in Großbritannien gibt. Da erschöpft sich mein Wissen aber auch schon.
Ein schöner Fund aus dem Netz, der den Themenbereich Nachhaltigkeit sehr gut illustriert:
Nachhaltigkeit - Grafisch aufbereitet
Es ist ein gängiges Missverständnis, dass Nachhaltigkeit gleichbedeutend ist mit radikalem Umweltschutz. Radikaler Umweltschutz geht meist auf Kosten der Menschen, v.a. in Entwicklungsländern. Es mag gut sein, gegen den Anbau von Gen-Mais in Europa zu demonstrieren. Wenn der gleiche Gen-Mais aber die Eigenschaft besitzt, auch bei relativer Trockenheit und auf kargeren Böden zu gedeien, dann ist dessen Anbau für Bauern in Trockengebieten eine Überlebensfrage. In diesem Falle ist der Anbau von Gen-Mais nachhaltig.
Ich glaube, Norman E. Borlaug hat einmal sinngemäß gesagt: “Es ist einfach, gegen den Anbau gewisser Feldfrüchte zu sein, wenn man selbst nicht hungrig ist.”
Nachhaltigkeit sucht immer einen Ausgleich zwischen den Interessen der Menschen (sozial und ökonomisch) und der sie umgebenden Umwelt. Nachhaltigkeit steht für eine holistische Herangehensweise, die alle Einflussfaktoren mit in die Problemlösung mit einbezieht, ohne von vorne herein einem Faktor den Vorzug zu geben.
Menschen brauchen eine saubere, funktionierende, natürliche Umwelt, um sich wohl zu fühlen. Sie benötigen aber auch Rohstoffe, um einen würdigen (nicht dekadenten!) Lebensstandard zu haben und Nahrungsmittel, um überhaupt am Leben bleiben zu können.
Nachhaltigkeit zielt hier auf langfristigen Ausgleich all dieser Elemente.
Es ist wirklich zu schade, dass so viele gute Gedanken im Netz leider nur in englischer Sprache zu finden sind, wie in diesem Video, in dem es um besseren, nachhaltigeren Lebensstil geht:
Für alle, die ncht so gut Englisch sprechen: John Perkins spricht hier von seinen Erfahrungen während seiner Zeit die er mit Ureinwohnern im Amazonas verbrachte. Er findet es besonders beeindruckend, wie sanft und nachhaltig sie mit ihrer Umwelt umgehen und wie sehr der richtige Umgang mit jeder einzelnen Pflanze ihren Lebensrhytmus beeinflusst. Das von ihm hier konkret zitierte Beispiel ist folgendes: Der Stamm bemerkt, dass es Pflanzen entlang eines Pfades nicht gut ging, das bewog sie, in Zukunft einen anderen Pfad zu benutzen, um die Pflanzen nicht mehr zu stören.
Das nenne h doch im Einklang mit der Umwelt zu leben. Davon können wir lernen!
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FAHRER aus Berlin ist eine kleine, aber feine Manufaktur für praktisches Radzubehör. Auf der schönen Homepage erfährt man dann, was FAHRER mit Lohas zu tun haben könnte - abgesehen davon, das Radfahren natürlich die umweltfreundlichste Fortbewegung überhaupt ist, neben zu Fuß gehen… Die Betreiber von FAHRER nutzen ausschließlich recycelte Rohstoffe für ihre […]